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Vom Jubel zum Trauma

Hameln (eaw).  „Weltenbrand“ heißt das Stück, das auf einem 1930 geschriebenen Collage-Roman des Kriegsteilnehmers Etlef Koeppen beruht und den Wandel vom kriegsbegeisterten Jugendlichen zum traumatisierten Soldaten zeigt. Aufgeführt wurde es von der Hamburger Theatergruppe Axensprung im TAB, zu Gast waren vor allem Jugendliche, die tief beeindruckt waren von dem, was sie auf der Bühne sahen. Die Handlung beruht auf Originaldokumenten, gebrochen durch Einsprengsel von Heeresberichten, Reden des Kaisers, Verlautbarungen der Obersten Heeresleitung, aber auch von simpler Seifenwerbung im Stil der Zeit.  Trommelfeuer, Kavalleriemassaker, Kriegszitterer, Gasangriffe, was die vier Schauspieler auf die Bühne brachten, ging unter die Haut. „Auch wir spüren trotz der professionellen Distanz die ungeheure emotionale Intensität dieser Collage immer wieder neu“, erklärt Schauspieler Michael Bideller. 

veröffentlicht am 11.03.2015 um 17:11 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:21 Uhr

Weltenbrand
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Hameln (eaw).  „Weltenbrand“ heißt das Stück, das auf einem 1930 geschriebenen Collage-Roman des Kriegsteilnehmers Etlef Koeppen beruht und den Wandel vom kriegsbegeisterten Jugendlichen zum traumatisierten Soldaten zeigt. Aufgeführt wurde es von der Hamburger Theatergruppe Axensprung im TAB, zu Gast waren vor allem Jugendliche, die tief beeindruckt waren von dem, was sie auf der Bühne sahen. Die Handlung beruht auf Originaldokumenten, gebrochen durch Einsprengsel von Heeresberichten, Reden des Kaisers, Verlautbarungen der Obersten Heeresleitung, aber auch von simpler Seifenwerbung im Stil der Zeit.  Trommelfeuer, Kavalleriemassaker, Kriegszitterer, Gasangriffe, was die vier Schauspieler auf die Bühne brachten, ging unter die Haut. „Auch wir spüren trotz der professionellen Distanz die ungeheure emotionale Intensität dieser Collage immer wieder neu“, erklärt Schauspieler Michael Bideller.



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