weather-image

Vom Handtaschendesigner zum Kunstprofessor: Anselm Reyle

Anselm Reyle wird in der Kunstszene als Shootingstar gefeiert und ist zugleich als Kitsch-Pop-Artist verschrien. Die Wahrheit liegt, wie so oft, irgendwo dazwischen, meint Julia Marre.

veröffentlicht am 14.12.2012 um 13:56 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 10:21 Uhr

reyle
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Die Hamburger Deichtorhallen zeigen derzeit seine Ausstellung "Mystic Silver", in der es nichts gibt, das es nicht gibt. Vieles ironisch in dieser Ausstellung. Reyles Streifenbilder zum Beispiel. Ja, meint der Künstler, sie „können auch als ironischer Ausdruck von Fantasielosigkeit und einfallsloser Wiederholung gesehen werden“. Klingen so Allüren? Wohl kaum. Reyle, 1970 in Tübingen geboren, hat für „Dior“ Handtaschen entworfen, stellt seit 2000 regelmäßig aus. Er gönnt sich seit nunmehr elf Jahren ein Assistententeam, lehrt seit 2009 an der Hochschule für Bildene Künste in Hamburg. „Ich sehe das Künstlersein eher als normalen Beruf“, sagt er. Ohne Nachtschichten, dafür mit viel Diskussionen. Wer durch seine Ausstellung flaniert, lernt Reyle als einen äußerst kreativen Allrounder kennen. Es gibt zwei Seiten; die Halle für aktuelle Kunst ist mit einem Vorhang aus Silberfolie unterteilt. Auf der einen Seite ist es taghell, auf der anderen nachtdunkel.

 

- Die Ausstellung „Mystic Silver“ ist noch bis zum 27. Januar in den Deichtorhallen, Deichtorstraße 1-2 in Hamburg, zu sehen.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt