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Den 20. Geburtstag gefeiert: Drei Mal proppevolles Haus für „Talkin’ Wire“ in der Tündernschen Kirche

Vielschichtig und mit vielen Überraschungen gespickt

Hameln. Das musikalische Geschenk gibt es nicht alle Jahre wieder. Nein, man muss sich schon 24 Monate gedulden, bis die Band wieder mit einem Konzert zur Weihnachtszeit von sich hören lässt. Doch keine Frage, das Warten lohnt sich: Drei Auftritte in der Tündernschen Kirche an nur einem Wochenende – und jedes Mal in proppevollem Haus – sind Beweis genug für eine gelungene Darbietung. Was Talkin’ Wire in die Ohren der Konzertbesucher rieseln ließ, hob sich merklich ab von dem gewöhnlichen Einerlei.

veröffentlicht am 21.12.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 12:21 Uhr

Kinderstimmen gehören zu Weihnachten: Chor der Grundschule Tünde

Autor:

Alda Maria Grüter
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Klar schmückten auch Klassiker wie „Stille Nacht“ das Repertoire. Und bei „Happy Christmas – War is over“ konnte das Publikum gar nicht anders als zu dem Ohrwurm zu Summen, zu Singen und sich im Takt der Musik zu wiegen. Was allerdings die besondere Stimmung entflammen ließ, war das vielschichtige und mit vielen Überraschungen gespickte Konzertprogramm. Verschieden die musikalischen Stile, ruhige und melodische Songs wechselten sich ab mit schmissigen Stücken, die mit Weihnachten direkt rein gar nichts zu tun hatten. Wobei vor allem die aus der eigenen Feder Eindruck machten: Mehr davon ist auf dem dritten – „das wohl mit Abstand facettenreichste Album“ zu hören: „Talkin Wire -Believe“ (Produzent Jörg Matuscyk aus Aerzen), so der Titel der CD, die 14 Jahre nach dem letzten Album erschienen ist und deren Premiere am Freitagabend nicht die einzige Überraschung war.

Dass es die Band schon ziemlich lange gibt, war durchaus bekannt. Nicht unbedingt aber, dass es bereits der 20. Geburtstag war, der im Rahmen des Weihnachtskonzertes gefeiert werden sollte. Zu diesem Anlass waren natürlich „Special Guests“ gefragt: Jörg Matuscyk (Keyboard/ Gesang), Melanie am Saxophon und Gesa Buckmakowski, die für ihre gesanglichen Leistungen zu Recht mit tosendem Applaus belohnt wurde. Und weil Kinderstimmen irgendwie zu Weihnachten dazugehören, mischte ein Teil des Chores der Grundschule Tündern bei dem Konzert mit: Wunderbar bekamen die jungen Sänger die „Weihnachtsbäckerei“ und sogar das englischsprachige „Ain’t no Glory“ auf die Reihe. Dass sich die Zweit- bis Viertklässler beim „Drummer Boy“ in der Tonart vergriffen, war mit der viel zu kurzen Probezeit zu erklären. Als Mirko – Gesang/ Gitarre und Moderation – gegen Ende des Konzerts auf „falsche Akkorde und falsche Texte“ zu sprechen kam, dürfte das Publikum einer Meinung gewesen sein: „Was soll’s. Es war trotzdem ein wunderbares Konzert.“ Und die Wartezeit bis zum nächsten Mal, die kann man sich nun genüsslich vertreiben mit einwandfreien CD-Klängen…



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