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Karla Langeheins Einführung ins Konzert

Vaterlandsmusik im Theater

Hameln. Die beliebte Quizfrage, die am Anfang von Karla Langeheins Konzerteinführung steht, war schwerer als üblich. Es galt verschiedene Kompositionen den Komponisten zuzuordnen: Smetana, Tschaikowski, Dvorák, Janácek, Grieg, Mussorgski. Alle in der ersten Hälfte oder Mitte des 19. Jahrhunderts geboren, im Zeitalter sich beschleunigender Industrialisierung und aufkeimenden Nationalgefühls. Die Stichworte dieser Epoche umriss Jürgen Schoormann, Karla Langehein stellte die Lebensläufe Griegs und Janáceks vor.

veröffentlicht am 18.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 03:41 Uhr

Autor:

Ernst August Wolf
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Letzterer, dessen Suite op. 3 im Dewezet-Classics-Konzert erklingt, mied es aus Nationalstolz die Prager Straßenbahn zu benutzen, waren doch die Fahrpläne im verhassten Deutsch gedruckt. Im Gegensatz zu dem nationalen Hochgefühl steht seine Musik mit volkstümlichen Elementen. Der 1846 geborene Edvard Grieg gilt als Schöpfer norwegischer Nationalmusik, auch er mit „fanatischer, fast dämonischer Liebe zur Heimat“. Von Grieg ist das Klavierkonzert a-Moll zu hören. Die musikalische Umsetzung des „Hochzeitstags auf Troldhaugen“, wo er Silberhochzeit feierte, gerät zu einem beeindruckenden Stück norwegischer Musik, einer Einheit von Wald, Wasser und Gebirgen. Neben diesen Kompositionen ist mit Antonin Dvorák ein dritter Komponist von Heimat- und Vaterlandsmusik zu hören. Werner Seitzer dirigiert am „Klänge der Heimat“ betitelten Konzertabend die TfN-Philharmonie. Solist ist der Pianist Eduard Stan.

Das Hamelner Konzert beginnt heute um 20 Uhr im Theater Hameln.



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