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Warum dem Tanzfilm „Street Dance 2“ der banale Plot zu verzeihen ist

Und hoch das Bein …

Gerade mal zwei Jahre ist es her, dass der erste Straßentanz in der dritten Dimension in unsere Kinos preschte: eine britische Produktion, in der die Aussöhnung von Klassik und Hip-Hop gefeiert wurde und als besonderes Bonbon Charlotte Rampling mitspielte. Diesmal geht es um eine andere Verbindung, nämlich die von Hip-Hop und Salsa. Das klingt zunächst abwegig, funktioniert aber wegen des damit verbundenen Sex-Appeals gar nicht mal schlecht. Die Handlung spielt, wie schon im Vorgänger, nur die zweite Geige. Es geht wieder um Ruhm und Erfolg, um Wettbewerbe, die es zu gewinnen gilt, um Rückschläge, die verkraftet werden müssen. Im Mittelpunkt: Ash (Falk Hentschel, Shooting Star aus Sachsen), der noch immer nicht die Niederlage gegen die Hupfdohlen von „Invincible“, die Unbesiegbaren also, verdaut hat. Um nur ja nichts verkehrt zu machen, stellt er diesmal eine Powertruppe zusammen, für die er durch ganz Europa düst: London, Berlin, Prag, Amsterdam, Rom und Paris. Auf der letzten Station verliebt er sich in Eva (dargestellt von der aufregenden Algerierin Sofia Boutella), die im Salsa-Schuppen ihres Onkels Manu (Tom Conti) das Tanzbein schwingt. Salsa und Streetdance, Paartanz und Freestyle, Leidenschaft und Coolness – auf den ersten Blick eine komplizierte, gar unmögliche Mischung. Doch unter Evas kundiger Anleitung wird daraus eine hochexplosive Melange.

veröffentlicht am 06.06.2012 um 14:49 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr

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Autor:

Michael Ranze


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