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Die Wiener Philharmoniker in Hannovers Kuppelsaal zu Gast

Und ganz und gar russisch

Hannover. Es gibt sie, diese unverwechselbaren Orchesterklänge, die im Ohr hängen bleiben und nach denen man sich angesichts weniger perfekter Beispiele gelegentlich sehr sehnen kann. Die Wiener Philharmoniker sind solch ein Ensemble, dessen Gesamtklang so unvergesslich ist, durchsichtig, rein und beweglich wie klares Wasser. Und da sprudelt dann eben Sergej Prokofiews opus 25, die bekannte und beliebte „Symphonie Classique“, so leicht und tänzerisch vom Podium herab, dass im bis auf den letzten (brauchbaren) Platz besetzten Kuppelsaal auch nicht das leiseste Hüsterchen störte. Am Pult ließ der langjährige Chef des Mariinsky-Theaters Valery Gergiev die Raffinessen der Instrumentation und den Glanz dieses Orchesterklangs leuchten. Wann hört man sonst im Kopfsatz die im Pianissimo staccato geblasenen, meist unauffällig dudelnden und nach dem Italiener Domenico Alberti benannten Bässe des Fagotts so unaufdringlich pointiert und wann die oft eher dahinpolternde Gavotte so tänzerisch wie an diesem Abend.

veröffentlicht am 13.01.2012 um 13:17 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:41 Uhr

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Autor:

Karla Langehein


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