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Patricia Kopatchinskaja im Kuppelsaal

Trister Rahmen für ein Temperamentsbündel

Hannover. Es lag sicher nicht an der vertrackten Akustik des Kuppelsaals, dass Tschaikowskys „Hamlet“-Partitur derart spröde im Auditorium ankam. Selbst wenn die Bläser Glanzmarken zu setzen vermochten und die hervorragende Oboistin mit ihrer schönen Interpretation des Ophelia-Solos musikalische Bewegung in den statischen Verlauf brachte, konnte das alles nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Chef des Russischen Staatlichen Sinfonie-Orchesters, Valery Poljansky, eher Takt-Verwalter als Gestalter ist. Weitgehend frei von interpretatorischem Profil, dirigentischen Impulsen und Akzenten verlief auch Prokofjews „Romeo und Julia“ – das hatte mit Ballett nichts mehr zu tun und war lediglich ein trister Rahmen für einen Brillanten namens Patricia Kopatchinskaja.

veröffentlicht am 29.10.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 16:41 Uhr

Autor:

Karla Langehein


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