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In Thor Freudenthals „Das Hundehotel“ toben Kinder und Vierbeiner über die Leinwand

Tierische und herzerfrischende Komödie

Von Katharina Peter

veröffentlicht am 11.02.2009 um 17:24 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 12:21 Uhr

Zwei Herzen für Tiere: Andi (Emma Roberts), Bruce (Jake T. Austi

Autor:

Katharina Peter
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Ein gut gemeinter Rat unter Filmschaffenden lautet: Arbeite niemals mit Tieren – oder Kindern. Regieneuling Thor Freudenthal hat diese Tipps völlig ignoriert und bis zu fünfzig Tiere gleichzeitig durchs Bild toben lassen. Wie viel Nerven ihn das gekostet haben mag, will man sich gar nicht vorstellen. Das Ergebnis allerdings kann sich sehen lassen. Nicht nur, dass Freudenthal ein gutes Kinderensemble gefunden hat, um den Film zu tragen. Auch die Vierbeiner machen ihre Sache sehr überzeugend und unterhaltsam.

Und darum geht’s: Bruce und seine ältere Schwester Andi haben ihre Eltern verloren und werden nun von einem Pflegeelternpaar zum nächsten geschickt. Weil zwei Kinder auf einmal zu vermitteln schon schwer genug ist, verstecken die beiden ihren Hund Friday. Als sie ein altes verlassenes Hotel mit bereits zwei tierischen Bewohnern finden, kommt den beiden eine Idee. Mit der Hilfe von zwei neuen Freunden und dem Einfallsreichtum des technisch hochbegabten Bruce entwickeln sie bald einen Ort, in dem Dutzende von herrenlosen Hunden ein Zuhause finden. So gibt es etwa einen Schuhautomaten für eine Bulldogge, die alles zerkaut, eine Tennisballwurfmaschine für Apportierfanatiker und einen Hydranten, der nach dem kleinen Geschäft automatisch abduscht. Auch die hütwütige Colliehündin bekommt eine ganz eigene Herde Schafe, die sie durchs Zimmer jagen kann. Dass diese Konstrukte auf alte Autoscooter montiert sind, das stört den Vierbeiner nicht die Bohne. „Das Hundehotel“ wartet immer wieder mit neuen liebevollen Einfällen auf.

„Das Hundehotel“ ist ein charmanter Streifen, mit viel Herz. Dass das Ende etwas zu zuckersüß ausgefallen ist, verzeiht man nach so unterhaltsamen und herzerfrischenden eineinhalb Stunden gerne. Nicht nur für eingefleischte Hundefans ist der Film ein Leckerbissen. Aber: Es hilft, wenn man grundsätzlich ein Herz für die Vierbeiner hat.



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