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Theaterautor Stockmann: "Ich erzähle Geschichten in einer Familie"

„Der Mann der die Welt aß“ heißt das Schauspiel, das Nis-Momme Stockmann mehrere Preise bescherte. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung feiert ihn als „neue Lieferantenhoffnung auf dem großen Theatermarkt“. Nun ist sein Theaterstück in Hameln zu sehen. Julia Marre sprach darüber mit dem Autor.

veröffentlicht am 08.03.2012 um 17:59 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 14:21 Uhr

stockmann
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„Der Mann der die Welt aß“ heißt das Schauspiel, das Nis-Momme Stockmann mehrere Preise bescherte. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung feiert ihn als „neue Lieferantenhoffnung auf dem großen Theatermarkt“. Nun ist sein Theaterstück in Hameln zu sehen. Julia Marre sprach darüber mit dem Autor.

In "Der Mann der die Welt aß" geht es um Orientierungslosigkeit, Gier und auch um Demenz. "Aber ich schreibe ja keine Themenstücke", sagt Stockmann. "Mir würde nie einfallen, über Gier zu schreiben. Ich schreibe auch keine Diskursstücke, sondern ich erzähle Geschichten in einer Familie." In diesem Fall erzählt er von einem Vater, der sich zunehmend hilflos vorkommt. Und von einem Sohn, der seinem Vater gar nicht zuhört, weil er zu sehr mit seinen eigenen Problemen beschäftigt ist. Gerade hat er seinen Job verloren. Seine Ex Lisa verlangt Unterstützung für die gemeinsamen Kinder.

 

  • Am Samstag, 10. März, zeigt das Landestheater Castrop-Rauxel am Theater Hameln sein Schauspiel „Der Mann der die Welt aß“. Eine Stückeinführung beginnt um 19 Uhr, die Aufführung um 20 Uhr.


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