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Chelsea Radio in der Sumpfblume

Sonne im Rücken, ein Lied auf den Lippen

Hameln. Einen Sonnenuntergang an der Weser zu erleben, ist extrem cool. Das Wasser fließt so vor sich hin, die Sonne sinkt tiefer und tiefer, ihre Strahlen benetzen die Haut mit der letzten Wärme des Tages. Immer mit dabei ist das Versprechen der Sonne, am nächsten Morgen wieder mit am Start zu sein. Man kann mit Recht sagen, dass das Berliner Duo Chelsea Radio bei seinem Konzert im Rahmen des Sunday Surprise der Sumpfblume die Kulisse auf seiner Seite hatte. Einmal im Monat lädt die Sumpfblume zu dieser Konzertreihe am frühen Abend ein, mit dem Ziel, die Zeit zwischen Kaffeetrinken und Fernsehgucken durch musikalische Unterhaltung zu überbrücken. „Ihr seid doch eigentlich alle gekommen, um auf die Weser zu gucken“, meint Sängerin Franziska Günther scherzend. Die Lieder, die sie und ihr Partner Peter Jack vortragen, können es aber durchaus mit der Kulisse aufnehmen. Sie handeln von dem Leben in Berlin, von ihren Bekannten, die in letzter Zeit alle Kinder in die Welt gesetzt haben, von der besten Oma der Welt – und natürlich auch von der Liebe.

veröffentlicht am 29.04.2016 um 15:28 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:18 Uhr

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Autor:

Rüdiger Pradella
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Der Name Chelsea Radio ist eine Anlehnung an einen Hit von Joni Mitchells. „Die wenigsten Leute kennen sie, aber fast jeder Musiker sagt, dass er von ihr inspiriert wurde“, so Peter Jack. Die beiden spielen dann auch Mitchells bekanntesten Hit „Big Yellow Taxi“, ein Klassiker, den fast alle im Publikum kennen. Die Rollenverteilung ist klar. Franziska schreibt, singt und spielt Gitarre, während Peter zwar auch schreibt und singt, dafür aber die ausgefalleneren Instrumente draufhat. Er wechselt für die verschiedenen Songs zwischen Fretlessbass, Mandoline und Banjo.

Das heimliche Highlight des Konzertes war jedoch nicht die Musik, sondern ein Selfie der besonderen Art. „Ich hab eine Wette verloren“, meint Franziska, „deshalb brauch ich jetzt eure Hilfe.“ Die Aufgabe: „Mache ein Foto mit dir im Vordergrund, während das Publikum hinter dir total gelangweilt wegschaut oder mit irgendwas beschäftigt ist.“ Alle Gäste in der Sumpfblume mussten für zwei Minuten die Speisekarte studieren, ihre Mails auf dem Handy checken oder gelangweilt aus dem Fenster schauen. Und vor allem dabei nicht lachen. Hört sich einfach an, ist aber komplizierter als man denkt.



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