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So schön sind Deutschlands Bücher - die Stiftung Buchkunst in Hannover

Farbige Umschläge, ins Auge stechende Illustrationen und ein besonderes Layout - das Buch von heute besteht längst aus viel mehr als nur Text und ein paar Bildern. Die Stiftung Buchkunst prämiert jährlich die schönsten Exemplare. Klaus Zimmer hat sie sich angesehen.

veröffentlicht am 22.08.2011 um 15:09 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 10:41 Uhr

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Von Klaus Zimmer
Hannover. Bücher sind – und bleiben – eines der bedeutendsten Medien. Man kann darin Sätze unterstreichen, Anmerkungen an den Rand schreiben, sogar Eselsohren machen oder einfach weiterblättern. Man kann das Buch überallhin mitnehmen – und es bleibt unser stiller Freund in guten wie in schlechten Tagen.
Doch bevor wir ein neues Buch zur Hand nehmen, geschieht bis zu seiner Geburt eine ganze Menge. Denn seine Herstellung ist zunehmend ökonomischen Einzelforderungen verpflichtet: die Umschlaggestaltung nach Marketingaspekten, seine Formgebung nach den aktuellen Herstellungsvorgaben und, so Michael Lenz, „das Lektorat ist dann erfreut, dass der Inhalt noch zu finden ist“. Das wiederum lässt erahnen, mit welchen Barrieren sich heute ein Buchdesigner auseinandersetzen muss, bevor er seine Handschrift realisieren kann.
Bei diesem 60. Wettbewerb der Stiftung Buchkunst wurden 1034 Bücher von 457 Teilnehmern eingesandt. 96 wurden für die Nominierung ausgewählt.
Auf diesem speziellen Feld der fast hundert vorliegenden Druckwerke ist der Buchdesigner der ungekrönte König. Denn durch seine künstlerische Begabung soll das neue Buch positiv aus dem Rahmen fallen. Die Kinder- und Jugendbücher sind ein Augenschmaus: etwa „Professor Pfeffers tierisches Abenteuer“ von Katrin Wiehle aus Völksen, die das Hamelner Viktoria-Luise-Gymnasium besuchte; erschienen im Verlag Belz & Gelberg. Und auch „Franz Kafka“ mit erstaunlichem Einfühlungsvermögen von Stefanie Harjes (Ravensburger) hat besondere Beachtung verdient. Und zum Schluss noch ein dickes Kompliment für die Arbeiten der jungen Buchgestalter.

- Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (Waterloostraße 8) zeigt die Ausstellungen bis zum 10. September während der Öffnungszeiten.
- Einen Überblick über alle preisgekrönten Bücher gibt es im Internet unter www.stiftung-buchkunst.de.

 

Lesen Sie den kompletten Bericht auf der Kulturseite unserer Dienstagsausgabe.



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