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So feiert das Sprengel Museum eine späte Weltpremiere

Was Kurt Schwitters der Welt an Kunst hinterlassen hat, ist umfangreich. Da ist der MERZ-Bau, da sind Gedichte, Werbe-Texte, Installationen, sogar Schauspiele. Doch Schwitters hat auch gezeichnet. "Anna Blume und ich" heißt eine Ausstellung im Sprengel Museum, die 100 Zeichnungen beinhaltet, die größtenteils noch nie öffentlich ausgestellt wurden. Klaus Zimmer hat die Schau besucht.

veröffentlicht am 31.05.2011 um 12:04 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 16:41 Uhr

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Das Gesamtwerk des Hannoveraners, das seine herausragende Position in der Kunst der Moderne begründet, und die überraschende Vielfalt seiner Zeichnungen, unterstreichen, dass sein Genius immer noch für neue Erkenntnisse bürgt. Jede dieser Zeichnungen ist eine Chiffre, eine Verkürzung auf Wesentliches. Kurt Schwitters hat sich, abgesehen von den abstrakten oder geometrischen Blättern, vorrangig dem Studium der Natur gewidmet.  Zeichnen gleicht dem Schreiben. Das gilt besonders für Schwitters, denn auch hier geht die intellektuelle Vision in den Zug der Hand über, enthüllt seine unverwechselbare Note und das Wesen seiner Kunst.
Kurt Schwitters hat es zeitlebens nicht vernachlässigt: Das Studium nach der Natur und damit die Landschaftsmalerei. Bis zum Beginn seines Studiums 1908 an der Kunstgewerbeschule Hannover und der Königlichen Akademie der Künste in Dresden von 1909 bis 1915, zeichnet er vor allem realistische, beinahe impressionistische Ansichten wie „Harzburg“, „Tauwetter in der Masch“ und Blumenskizzen, die er exakt akademisch ausarbeitet.

Lesen Sie mehr darüber auf der Kulturseite unserer Mittwochsausgabe.



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