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So begeistert diese schrecklich nette Familie Hunderte Menschen

Von Julia Marre

Hameln. Der Zweite Weltkrieg dauert kaum mehr als zwei Stunden. Sechs Jahre vergehen in drei Stunden. Wo es das gibt? Im Theater natürlich. Denn Theater kann (fast) alles. Und am Donnerstagabend kann es vor allem eines: blendend unterhalten, akribisch recherchiert, zurückhaltend aufbereitet, schlagkräftig in der Wirkung. Das Altonaer Theater zeigte auf der Hamelner Bühne Walter Kempowskis "Tadellöser & Wolff". Das heißt, frei nach Kempowski, so viel wie "spitzenmäßig". Und genau so war auch dieser Theaterabend.

veröffentlicht am 12.11.2010 um 11:46 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:41 Uhr

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Von Julia Marre

Hameln. Der Zweite Weltkrieg dauert kaum mehr als zwei Stunden. Sechs Jahre vergehen in drei Stunden. Wo es das gibt? Im Theater natürlich. Denn Theater kann (fast) alles. Und am Donnerstagabend kann es vor allem eines: blendend unterhalten, akribisch recherchiert, zurückhaltend aufbereitet, schlagkräftig in der Wirkung. Das Altonaer Theater zeigte auf der Hamelner Bühne Walter Kempowskis "Tadellöser & Wolff". Das heißt, frei nach Kempowski, so viel wie "spitzenmäßig". Und genau so war auch dieser Theaterabend.

Woran das liegen mag? Daran, dass Regisseur Axel Schneider, der auch die Bühnenfassung erarbeitet hat, sich dezent im Hintergrund hält. Daran, dass die Schauspielerriege - allen voran Karsten Kramer als Walter Kempowski - so hervorragend spielt. Daran, dass die Romanvorlage des bedeutsamen Chronisten der deutschen Geschichte es in sich hat. Gründe gibt es viele.



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