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Schocks und Schreckmomente: der Horrorfilm "Orphan"

Von Michael Ranze

Dieses Mädchen hätte jeder gern adoptiert: Esther (Isabelle Fuhrmann) ist aufgeweckt, wohlerzogen und brav, von ihren künstlerischen Fähigkeiten ganz zu schweigen. Ihr russischer Akzent wirkt bezaubernd – noch! – und scheint zu den schwarzen Haarschleifen und dem biederen Kleid mit Rundkragen und Falten zu passen. Aber: Für ihr Alter ist sie zu klug, zu artikuliert, zu überlegen. Schon bald kommt Kate (Vera Farmiga) der Gedanke, dass mit Esther etwas nicht stimmt.

veröffentlicht am 23.10.2009 um 14:43 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 17:41 Uhr

orphan
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Ein klassisches Paranoia-Motiv: Die Heldin weiß um die Wahrheit und besteht darauf, während die Umwelt alles für ein Hirngespinst hält. Der spanische Regisseur Jaume Collet-Serra, dessen „House of Wax“ mit einem Wahnsinns-Showdown aufwartete, folgt zunächst diesen Genremustern. Da gibt es falsche Fährten und falschen Alarm, Schocks und Schreckmomente.

 

„Orphan – das Waisenkind“ läuft derzeit im Hamelner Maxx-Kino täglich um 20.15 Uhr, am heutigen Samstag außerdem um 23 Uhr.



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