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Dwayne Johnson rettet mit Selbstironie die Abenteuerkomödie „Die Jagd zum magischen Berg“

Schneller und lauter als die Disney-Vorlage

Taxifahrer haben es auch nicht leicht: unregelmäßige Kutschfahrten, Nachtdienst, schlechte Bezahlung. Und dann auch noch zwei außerirdische Rotzblagen auf dem Rücksitz! Jack Bruno (Dwayne Johnson) staunt jedenfalls nicht schlecht, als sich die strohblonden Zwillinge Sara (AnnaSophia Robb) und Seth (Alexander Ludwig) in sein Taxi quetschen. Nicht nur, dass sie alles besser wissen. Mit übernatürlichen Kräften drücken sie auch schon mal aufs Gaspedal. Sara und Seth werden nämlich verfolgt, zum einen von Alien-Söldnern, die bekanntlich keinen Spaß verstehen, zum anderen von US-Agenten in dunklen Anzügen und noch dunkleren Limousinen, nicht zu vergessen die gemeinen Geldeintreiber, die es zwar nicht auf die Zwillinge, aber auf Jack abgesehen haben. Eine wilde Hatz über die Highways von Nevada nimmt ihren Lauf, mit Zwischenstopp auf einem UFO-Kongress in Las Vegas. Einmal mehr geht es um die Rettung unseres Planeten…

veröffentlicht am 16.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 07:21 Uhr

Sitzen zwei außerirdische in einem Diner: Seth (Alexander Ludwig

Autor:

Michael Ranze
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Mit Computertricks und allerlei Stunts

Die neue Zusammenarbeit von Dwayne Johnson und Regisseur Andy Fickman (nach „Daddy ohne Plan“) basiert auf Disneys „Die Flucht vom Hexenberg“ von 1975, den hierzulande kaum jemand kennt, erst recht nicht die Fortsetzung „Return from Witch Mountain“ (1978). Fickman besorgte nun ein modernes Update: schneller, lauter, actionreicher, natürlich diesmal mit Computertricks und allerlei Stunts. Man muss diese Überwältigung der Sinne pädagogisch nicht so wertvoll finden, erst recht nicht in einem Familienfilm. Aber immerhin fängt Dwayne Johnson mit Charme, Charisma und sehr viel Selbstironie so manchen Fehlgriff der Inszenierung wieder auf. Sehr schön auch die UFO-Messe mit lauter Besuchern, die sich als Aliens verkleidet haben, unter ihnen „echte“ Aliens, die sich als Menschen verkleidet haben. Aber auch das hat man in „Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall“ von 1999 schon sehr viel komischer und doppelbödiger gesehen.

„Die Jagd zum magischen Berg“ ist im Hamelner Maxx-Kino täglich um 15.30 und 18 Uhr zu sehen.



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