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Schmucke Stücke: So sieht Hamelns Goldschmiedekunst aus

Hameln (are). Das große Plakat am Rolf-Flemes-Haus hängt bereits. Die Türen allerdings sind noch abgeschlossen. Auch wer an der gläsernen Front den Versuch unternimmt, in die Ausstellungsräume zu lugen, wird kaum etwas entdecken können. Denn im Kunstkreis ist diesmal alles anders. Skulpturen? Fehlanzeige. Dutzende Bilder? Gibt es auch nicht. Stattdessen: gläserne Vitrinen, in denen – dezent dekoriert – Ketten, Ringe und Broschen auf Samstag warten. Dann nämlich beginnt um 17 Uhr die Vernissage der Ausstellung "Formgebend" mit Schaufenster-Charakter.

veröffentlicht am 11.11.2010 um 15:59 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:41 Uhr

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Hameln (are). Das große Plakat am Rolf-Flemes-Haus hängt bereits. Die Türen allerdings sind noch abgeschlossen. Auch wer an der gläsernen Front den Versuch unternimmt, in die Ausstellungsräume zu lugen, wird kaum etwas entdecken können. Denn im Kunstkreis ist diesmal alles anders. Skulpturen? Fehlanzeige. Dutzende Bilder? Gibt es auch nicht. Stattdessen: gläserne Vitrinen, in denen – dezent dekoriert – Ketten, Ringe und Broschen auf Samstag warten. Dann nämlich beginnt um 17 Uhr die Vernissage der Ausstellung mit Schaufenster-Charakter.
Acht Hamelner Goldschmiede zeigen Unikatschmuck. Da ist die 1964 in Bielefeld geborene Kathrin Herstelle, die von sich selbst sagt, sie habe „Schmuck vorerst ganz ausgeklammert“ und sich zunächst Schmiedearbeiten gewidmet. Da ist die aus Bad Gandersheim stammende Stephanie Winter. Da ist der freischaffende Künstler Christian Fargel, der in Hameln geboren wurde und neben Schmuck auch Bildcollagen ausstellt. Da ist Maria Kaluza, die seit 1995 die Osterwalder Galerie Maka leitet. Da sind weiterhin Rainer Herrmann, Martina König, Günther Meyer und Christian Ulbrich. Ihre Werke: von verspielt bis schlicht, von humorig bis üppig. Immer sonntags gestalten die Goldschmiede übrigens ein Begleitprogramm: Am Sonntag, 14. November, zeigt Martina König einen Film zur Entstehungsgeschichte eines Schmuckstückes; um 15 Uhr informiert Günter Meyer über Schmuck im Mittelalter.

- Die Ausstellung „Formgebend“ ist bis zum 12. Dezember im Kunstkreis Hameln zu sehen: mittwochs und donnerstags von 11 bis 13 und 14 bis 17 Uhr, freitags von 11 bis 13, samstags von 10 bis 16 und sonntags von 11 bis 16 Uhr.



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