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Markus Stockhausen im Jazz-Club Hannover

Schluss mit den Vater-Vergleichen

Hannover. Stockhausen! Ein Name, der Eindruck hinterlässt. Vater Karlheinz hat die Musikwelt revolutioniert, weit über die Grenzen der europäischen Kunstmusik hinaus. Er war der Popstar der neuen Musik. Sohn Markus ist da viel bescheidener, und vor allem verständlicher. Stockhausen senior hat Grenzen eingerissen, und dabei manche Risse hinterlassen. Stockhausen junior baut lieber Brücken – zwischen Bebop und Barock, Kammer- und Kunstmusik, Elektronik und Esoterik. Und er kittet die Lücken mit prägnanter Melodik. Klarheit in der Vielfalt – das ist die große Kunst des Trompeters und Flügelhornisten Markus Stockhausen. Was er bei seinem Konzert zum Saisonstart im Jazz-Club Hannover eindrucksvoll belegt. Und sich redlich verdient, nicht mehr mit seinem Vater verglichen zu werden.

veröffentlicht am 21.09.2012 um 14:32 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:21 Uhr

Autor:

Bernd Schwope


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