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„My Best Friend is You“ heißt das zweite Album der Britin Kate Nash

Schimpfen zu springenden Klaviertönen

Von Hanna Suppa

veröffentlicht am 25.04.2010 um 14:02 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:41 Uhr

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Kate Nash macht Mädchenmusik. Kratzbürstigen Prinzessinnen-Pop mit fröhlich springenden Klaviertönen, mit ein bisschen Gitarre und ganz vielen Worten – je länger eine Songzeile, desto besser. Schließlich hat die junge Britin viel zu erzählen über das Mädchensein. In Liedern für junge Frauen wie Lena Meyer-Landrut, die wissen, was sie wollen. Dank der Interpretation von „Unser Star für Oslo“-Gewinnerin Lena ist Nash in Deutschland recht bekannt: Weil Lena zu ihren Songs so quirlig über die Bühne gehüpft ist. Dabei macht Kate Nash alles etwas anders als die anderen Popsternchen. Die junge Britin, die 2006 über das Internetnetzwerk „Myspace“ zu Ruhm kam, klingt immer ein wenig wie aus dem Takt gekommen. Mal macht sie zuckersüße Kaugummi-Melodien, die klingen wie die Hintergrundmusik in einem rosa Lillifee-Zimmer. Dann wieder kratzt sie in bester Kate-Bush-Tradition los.

Jetzt legt die Britin mit „My Best Friend is You“ den Nachfolger zu ihrem Debütalbum „Made of Bricks“ vor: Er ist nicht mehr ganz so einprägsam – dafür umso spannender. Die Platte ist ein experimentelles Statement in Pop, Folk und Indie-Tönen: Schaut her, so sind wir, die jungen Frauen von heute! Mit einigen Sätzen hat sich Nash sogar den Aufkleber „Explicit Content“ („Anstößiger Inhalt“) verdient. Denn das Mädchen aus gutem britischen Hause schimpft viel: auf den Exfreund, auf das Mädchen, das von den anderen Jungs immer angeschaut wird, auf den Freund, der sie betrogen hat. Und natürlich gibt es daneben den Klavierpop zum Mitsingen und -tanzen, in Stücken wie „Paris“ oder „Do-Wah-Doo“.



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