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Die Swingin’ Fireballs liefern im Theater eine Jazz-Session zu „O Tannenbaum“ und vieles mehr

Satter Sound – und das nicht nur dank Sahne

Hameln. Eine Veranstaltung stach am Wochenende aus den zahlreichen Weihnachtskonzerten landauf, landab hervor: „In the mood for christmas!“ Da war nichts besinnlich, da war toller Big-Band-Swing angesagt, und das machte ein Menge Spaß. Die Swingin’ Fireballs verbreiteten im Theater amerikanisches Flair der 50er und 60er Jahre. Ob Elvis, Glenn Miller oder die klassischen Weihnachtslieder – die sieben Musiker aus Bremen überraschten mit ausgefallenen eigenen Arrangements, dargeboten mit viel Spielfreude und dennoch hoher Präzision. Und das, obwohl am Abend zuvor Trompeter Holger Becker während des Konzerts krankheitsbedingt ausgefallen war und er für das Hamelner Konzert in einer Nacht-und-Nebel-Aktion durch Axel Riesenweber aus Dortmund ersetzt werden musste. Ein Manko, das dem Konzert nicht anzumerken war.

veröffentlicht am 14.12.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 12:41 Uhr

Ausgefallene Arrangements und große Spielfreude: André Rabini, F

Autor:

Andrea Gerstenberger
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Die Auswahl der Stücke spannte einen weiten Bogen. Bandleader und Arrangeur Volker Bruder machte unter anderem aus „O Tannenbaum“ eine Jazz-Session, die keiner der Zuhörer so schnell vergisst. Fing doch alles ganz harmlos mit einem braven Blockflötenspiel der Musiker an. Doch als diese, bis auf Matthias Schinkopf, wieder zu ihren vertrauten Instrumenten wechselten, entbrannte ein musikalisches Feuerwerk der Extraklasse. Kontrast, im Stil, aber nicht in der Qualität, dazu ein Weihnachtsstück aus Honolulu und Dean Martins „That’s Amore“. Unter die Haut ging das Duett von Volker Bruder und wieder Matthias Schinkopf. Sie spielten ganz allein in einer beeindruckenden Klangreinheit auf der Klarinette, „Maria durch ein Dornwald ging“, im abwechslungsreichen Arrangement Volker Bruders. Pianist, Komponist und Arrangeur Joachim Refardt zeichnete für ein ganz anderes Sahnestückchen verantwortlich. Mit „Don’t forget the cream“ (Aber bitte mit Sahne) animierte ein Udo-Jürgens-Song verswingt und auf Englisch, zum Mitsingen.

Es war die wohltuende Mischung aus Swingklassikern wie Glenn Millers „In the Mood“ und so herrlichen Schnulzen wie „White Christmas“, „Baby don’t care“ oder „Rockin’ around the christmas tree“, die mal mit hervorragenden Soli, mal im satten Big-Band-Sound und mit dem Gesang von André Rabini das Konzert viel zu kurz erschienen ließen.



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