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Säg doch auch mal was - das sinnlose "Saw"-Finale

Von Ernst Corinth
Alle Jahre wieder im Oktober (bei uns ein wenig später) wird in den US-Kinos geschrien, gefoltert und gemordet. Die Opfer werden stets auf einen Parcours geschickt, auf dem sie mörderische Aufgaben bewältigen müssen. Einen Ausweg gibt es für sie nur, wenn sie bereit sind, wirklich schlimmste Dinge zu tun. Überwacht wird das Ganze von einem sadistischen Killer, dem Puzzle- oder besser: Jigsaw-Mörder (Tobin Bell).

veröffentlicht am 26.11.2010 um 14:13 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 09:21 Uhr

saw
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Von Ernst Corinth
Alle Jahre wieder im Oktober (bei uns ein wenig später) wird in den US-Kinos geschrien, gefoltert und gemordet. Die Opfer werden stets auf einen Parcours geschickt, auf dem sie mörderische Aufgaben bewältigen müssen. Einen Ausweg gibt es für sie nur, wenn sie bereit sind, wirklich schlimmste Dinge zu tun. Überwacht wird das Ganze von einem sadistischen Killer, dem Puzzle- oder besser: Jigsaw-Mörder (Tobin Bell).
Gestartet ist die Filmreihe unter dem Titel „Saw“ („Säge“) bereits vor sechs Jahren. Am erfolgreichsten war der zweite Teil, der in den USA 87 Millionen Dollar einspielte. Gerechnet haben sich die Filme auch bei geringeren Einnahmen, weil die Produktionskosten gering sind.
Das Erstaunliche an den „Saw“-Filmen ist das Fehlen jeglichen Sinns. Auf eine logische Geschichte wird weitgehend verzichtet. So starb beispielsweise der vorher schon schwer kranke Jigsaw-Mörder im dritten Teil, taucht aber jetzt im Finale körperlich fit wieder auf – ohne jegliche Erklärung. Was allerdings keinen Fan dieser Reihe auch nur im Ansatz zu stören scheint. Denn im Vordergrund steht bei der treuen Zuschauergemeinde die reine Angstlust. Eine halbe Million Zuschauer fühlen sich jedes Mal von den brutal-blutigen Bildern bestens unterhalten.
„SAW 3 D – Vollendung“ läuft derzeit im Maxx-Kino Hameln täglich um 21 Uhr, am Freitag und Samstag auch um 23.15 Uhr.



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