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Lübecker Unterwasser Marionettentheater mit „Der Regenbogenfisch“

Rot, Gelb, Grün, Orange und Blau

Hameln. So richtig in ihrem Element sind sie erst, wenn der Regenbogenfisch im Aquarium schwimmt, andere Fische dazukommen, eine Krake ihre Fangarme im Wasser schweben lässt und Luftblasen aufsteigen. Das ist Poesie, von der sich auch die Kleinsten einfangen lassen. Und die saßen gestern Morgen im TAB – und nur einer wollte gleich wieder nach Hause und einfach raus aus dem dunklen Raum, dass Wolf Malten seine Musiknummer auf der E-Gitarre abbrach, bis der Kleine wieder auf sicherem Terrain war. Und dann erlebten die Kinder, wie das Stück noch einmal begonnen wurde und alles genauso ablief wie beim ersten Mal.

veröffentlicht am 04.05.2012 um 11:39 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:21 Uhr

Autor:

Richard Peter
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Zwei Puppenspieler treffen sich auf der Bühne, da hängen, in Tücher verpackt, die Marionetten und plötzlich werden Erinnerungen wach und die beiden Spieler beginnen das alte Spiel. Der Regenbogenfisch mit seinen Glitzerschuppen hält sich für einen tollen Burschen und will nicht die kleinste Schuppe abgeben. Was Wunder, wenn er damit schnell ganz alleine ist und ein lang-, lang-, langweiliger Fisch, mit dem niemand spielen will. Auch wenn er noch so Rot, Gelb, Grün, Orange und Blau schillert.

Aber dann gibt er doch noch eine Glitzerschuppe ab – und am Schluss dürfen alle singen „Wozu gibt es Freunde, wir reichen Dir die Hand“. Denn darum geht es, dass man teilen muss, wenn man nicht alleine sein will. Wer, wie der Regenbogenfisch, die anderen mit einem „Mach, dass Du fortkommst“ verjagt, nur weil der auch eine winzige Glitzerschuppe haben möchte – schwimmt allein und muss lernen zu teilen.

Eine hübsche Geschichte, die das Lübecker Unterwasser Marionettentheater atmosphärisch dicht auf die Bühne und ins Aquarium bringt, auch wenn die Drumherumgeschichte bis auf die Lieder mit einem hübschen „Was-für-ein-Fisch-Rap“ ein bisschen dröge daherkommt und die beiden Spieler, Wolf Malten und Simone Frömming, in erster Linie wunderbare Marionettenspieler sind, die sich mit dem Spiel nicht ganz so anfreunden können. Erst am Schluss gelingt es Malten in direktem Kontakt mit den Kindern die Verbindung aufzubauen, von der Aufführungen mit den Kleinste vor allem leben.



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