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Rhythmuswunder mit Stimmakrobatik: Vinx

Von Ernst August Wolf

Hameln. Kaum zu glauben, dass dieser massige Musiker mit dem Piratenkopftuch auf der Bühne der leider nicht ganz ausverkauften Sumpfblume 1980 den zweitbesten Dreisprung der Welt hinlegte. Doch die USA boykottierten die Spiele von Moskau, Vinx zog nach Los Angeles und startete eine Weltkarriere – als Perkussionist und Sänger. Ob Sting oder Stevie Wonder, Vinx hat an der Seite vieler Musiklegenden gespielt.

veröffentlicht am 15.05.2009 um 15:26 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 04:21 Uhr

Vinx
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Das durch den Hamelner Frauenchor Women in Voice auf Vinx eingestimmte Publikum erlebte die mitreißende Ein-Mann-A-Cappella-Show eines einzigartigen Perkussionisten, der sich auf einer Djembe virtuos und mit schier unerschöpflichem Ideenreichtum selbst begleitete. Aber auch die eigene Stimme, ein Mikrophon und eine Loop-Machine sind ihm genug. Deren höchst kreative Handhabung nutzt er, um eigene Melodiemotive und vokal erzeugte, technisch verfremdete Rhythmuseffekte zu wiederholen, sodass nach einer Weile die Klänge einer vermeintlichen Band durch den Saal der Sumpfblume wabern.

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