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Revolution in der Sumpfblume: Wie Luisa Islam-Ali-Zade eine besondere Premiere plant

Wie reagiert eigentlich die Musik auf eine Revolution? Was wird infolgedessen komponiert - und wie wirkt sich solch ein politischer Bruch auf klassische Musik aus? Die Mezzosopranistin Luisa Islam-Ali-Zade hat einen Solo-Abend zum Thema zusammengestellt - nächste Woche ist Premiere in Hameln.

veröffentlicht am 16.11.2012 um 12:10 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:21 Uhr

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Hameln (are). Ihr Publikum im Pyrmonter Kurtheater hat Luisa Islam-Ali-Zade bereits in diesem Sommer im Sturm erobert. Nun präsentiert die Mezzosopranistin einen außergewöhnlichen Solo-Abend zum Thema „Klassik und Revolution“ – in der Sumpfblume. „Es ist ein Konzert mit einer politischen Komponente“, sagt die Sängerin, die bereits an der Wiener Volksoper oder dem Landestheater Salzburg engagiert war. Die Sumpfblume, so Islam-Ali-Zade, sei daher ein passender Ort. Weil auch er aus einer politischen Bewegung hervorgegangen ist.
 Und das Programm? „Es ist eine Premiere“, sagt die Mezzosopranistin über ihre „aufregende, neue Idee“, die Wechselwirkung zwischen revolutionären Veränderungen und klassischer Musik aufzuzeigen. Lieder und Arien von Grétry, Mozart, Beethoven, Rachmaninow, Prokofjew, Schumann und vielen weiteren Komponisten stehen auf dem Programm. Begleiten wird sie an diesem Abend der Schüler Joris Henke. Beginn des Konzerts am Donnerstag, 22. November, ist um 19 Uhr.
 Von der Französischen Revolution über die deutsche Revolution aus dem Jahr 1848 bis hin zur russischen Revolution schlägt die renommierte Opernsängerin einen Bogen. Welche Entwicklungen diese Ereignisse in der Musik ausgelöst haben, darum geht es ihr. „Es ist eine faszinierende Zusammenstellung“, sagt sie.



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