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"Resturlaub" - ein Film so einfallslos wie eine Pauschalreise

Tommy Jaud? Na klar, den kennen wir spätestens seit seinen Bestsellerromanen "Vollidiot" und "Hummeldumm". Oder seit Oliver Pocher ebendiesen Vollidioten im Film spielen durfte. Nun kommt sein Werk ins Kino: "Resturlaub". Johannes von der Gathen findet es gar nicht gut.

veröffentlicht am 11.08.2011 um 18:08 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:21 Uhr

resturlaub
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Warum? Weil der Berliner Regie-Routinier Gregor Schnitzler („Soloalbum“; „Die Wolke“) mit „Resturlaub“ in den trüben Humorgefilden eines Tom Gerhardt („Ballermann 6“) oder des Brachial-Comedians Mario Barth wildert. Da wird gesoffen, geflucht und gerülpst, was das Zeug hält. Eine Frau mit piepsiger Enten-Stimme dient als nervtötender Running Gag. Und Greulichs amouröse Abenteuer in Argentinien bedienen wirklich jedes noch so abgestandene Klischee.

Worum es eigentlich geht? Pitschi Greulich (Maximilian Brückner) hält es in seinem beschaulich-bräsigen Heimatstädtchen einfach nicht mehr aus. In der spießigen bayerischen Fachwerkidylle scheint jeder nur vom Reihenhaus mit Kiesauffahrt zu träumen. Als Pitschis bester Kumpel Arne (Stephan Lucca) heiratet und Pitschis Freundin Biene (Mira Bartuschek) nur noch von Kindern und Heiraten spricht, ist für den Brauereiangestellten die Maß voll. Der Enddreißiger setzt sich kurzerhand nach Buenos Aires ab, um endlich das wilde Leben zu entdecken.


„Resturlaub“ läuft im Maxx-Kino Hameln: täglich um 17 und 20 Uhr, am Freitag und Samstag auch in der Spätvorstellung um 22.30 Uhr.



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