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Rattenfänger-Literaturpreis posthum an Jürg Schubiger verliehen

Hameln (ww). Der Blick auf die Erde ist plötzlich ein anderer – er ist schmerzlich geworden. Abend für Abend hatte die Frau im Mond ihrem Sohn beim „Fernsehen“, beim gemeinsamen Betrachten der Erde, von den Wundern erzählt, die sich dort abspielen, auf dem blau leuchtenden Planeten, so nah und doch so unerreichbar. Hatte berichtet von Würsten und frischgebackenem Brot, von Schwarzwälderkirschtorte, von Schneemännern und Schneefrauen. Und dann, eines Tages, reißt sich das Kind im Mond von seiner Mutter los, um zur Erde zu fliegen, in eine ungewisse Zukunft an diesem wunderbaren, fremden Ort.


Dass Abschied, Sehnsucht, Trennung zum Leben dazugehören, das wusste Jürg Schubiger – sein Buch „Das Kind im Mond“ erzählt davon. Gestern Abend hätte er im Hamelner Theater gemeinsam mit Illustrator Aljoscha Blau den 15. Rattenfänger-Literaturpreis entgegennehmen sollen. „Nun ist es anders gekommen“, sagte der Juryvorsitzende Prof. Bernhard Rank: Am 15. September ist der Schweizer Schriftsteller, der am vergangenen Dienstag 78 Jahre alt geworden wäre, einer langen Krankheit erlegen. An seiner Stelle übergaben Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann und Rank den mit 5000 Euro dotierten Preis an Schubigers Witwe Renate Bänninger Schubiger und an Aljoscha Blau.

 

Den kompletten Bericht von der Verleihung des Rattenfänger-Literaturpreises im Hamelner Theater lesen Sie in der Samstagsausgabe der Dewezet und im Premiumbereich auf dewezet.de

veröffentlicht am 17.10.2014 um 21:56 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:41 Uhr

Susanne Lippmann Bernhard Rank Rattenfänger-Literaturpreis Jürgen Schubiger Aljoscha Blau
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