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Radikal und respektlos

Hameln. Sein Bühnenprogramm "Kein Scheiß Regenbogen" hatte etwas Radikales und erfrischend Respektloses. Moritz Neumeier, als Poetry Slammer bekannt geworden,  präsentierte in der Sumpfblume sein Solo-Bühnenprogramm „Kein scheiß Regenbogen“, und die Besucher erlebten einen  jungen Mann, der spontan, beiläufig und  bissig zwischen spätpubertärer Traurigkeit und depressiven Anflügen pendelte. Sprachlich präzise hangelte er sich durch Privates und Politisches, verknüpfte Innenansichten mit Lebensumständen. Dabei bewegte er sich jenseits aller glattgebügelten, mehrheitsfähigen Gesellschaftskritik und enthüllte vor allem im zweiten Teil einen schonungslosen und radikalen Blick auf die Zeit. Nicht artig als Nummernkabarett verpackt, sondern in einem an eine Therapiesitzung erinnernden Monolog. Ein 27-Jähriger, der versucht, erwachsen zu werden, es vielleicht aber gar nicht will.

veröffentlicht am 12.04.2015 um 15:03 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:36 Uhr

neumeier


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