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Vorabendprogramm mit Joseph Parsons

Pünktlich zum „Tatort“ muss Schluss sein

Hameln. Seine künstlerischen Sporen verdiente sich Joseph Parsons als Straßenmusikant in europäischen Metropolen. Das rührige Blue-Rose-Label bot ihm schließlich eine Plattform, seine vielfältigen Aktivitäten auch einem größeren Publikum anzudienen. Ob die Koproduktionen mit Todd Thibaud, das Hardpan-Projekt mit Terry Lee Hale, der wie Thibaud bereits Gast in der Sunday-Surprise-Reihe war, oder U.S. Rails, die an die Tradition von The Band und Crosby, Still, Nash & Young andocken. Immer wieder nahm er aber auch Tonträger unter eigenem Namen auf. Am frühen Sonntagabend schaut Parsons in Hameln vorbei, gemeinsam mit Ross Bellenoit, der eine E-Gitarre spielt, mit der er Parsons Singer/Songwriter-Folk immer wieder neue Nuancen einhaucht. Mal eine Injektion Country-Twang, wenn er seine Fender Telecaster wie eine Lap-Steel-Gitarre klingen lässt, mal rockigen Rhythm ’n’ Blues, aber eben auch zart verhallende Sphären- und dosierte Slidetöne.

veröffentlicht am 10.12.2012 um 17:55 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 10:41 Uhr

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Autor:

Martin Jedicke
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Parsons, wegen der Liebe heute in Hannover sesshaft geworden, streift all seine musikalischen Stationen, geht auf Wünsche ein und begleitet sich selbst an der akustischen Rhythmusgitarre. Zu Liedern, die neben der Liebe vom Unterwegssein und all den dort erlebten Begegnungen handeln. Wie das gelassene „Runway“ und die tragische Aids-Geschichte „Roman & Michael“ aus der überaus gelungenen neuen CD „Hope For Centuries“. Deutschen Sonntagabend-Traditionen Rechnung tragend („It’s crime time, isn’t it?“), ziert er sich nicht lange mit seinen zwei Zugaben. Dann übergibt Parsons an Charlotte Lindholm zum Tatort Hannover. Und wenn die Sammeldose im Sumpfblumen-Café herumgeht, ist das für den gebürtigen US-Amerikaner eine Rückkehr zu den Wurzeln, als sich ein interessierter Menschenkreis auf irgendeinem Platz um ihn scharte.



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