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Puccini hoch drei - in der letzten Saisonpremiere der Staatsoper Hannover

Die letzte Opernpremiere dieser Spielzeit stand am Samstag an der Staatsoper Hannover im Programm: Puccinis "Il Trittico", srei Einakter, wie sie so nur selten auf den Brettern zu sehen sind. Weil die drei Stücke mehr trennt als sie verbindet. Richard Peter hat sich die Premierenvorstellung angesehen.

veröffentlicht am 03.06.2012 um 17:20 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:41 Uhr

il trittico
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"Il Trittico" besteht aus "Il Tabaro" (Der Mantel), "Suor Angelica" (Schwester Angelika) und "Gianni Schicchi, eine der raren Komödien der Opernbühne. Im „Mantel“ ist es eine Schiffsbesatzung in Paris. Michele (Brian Davis) und seine Frau Giorgetta (Kelly God) haben sich – seit dem Tod ihres Kindes – auseinandergelebt. Luigi (Vincent Wolfsteiner), bei ihrem Mann als Löscher angeheuert, wird Giorgettas Liebhaber. Michele kommt dahinter, erdolcht ihn – und sie. Puccini-Tutti à la „Tosca“ inklusive – und von Regisseur Sebastian Baumgarten weit zurückverlegt in Piratenzeiten. Ein bisschen lässt Johnny Depp grüßen. Auch in „Schwester Angelika“ mit nahtlosem Übergang. Auch hier verlässt sich Baumgarten nicht auf die innere Dramatik – setzt Bewegung gegen Klosterruhe. Beeindruckend: Miriam Gordon-Stewart als Schwester Angelika mit der mörderischen Arie „Senza mamma“, die sie bravourös meistert. Immer schon als Sonderfall gehandelt – und präsent in den Spielplänen: „Gianni Schicchi“. Vor allem besitzt diese Erbschafts-Klamotte zwei hinreißende Arien.

Lesen Sie mehr über die Premiere auf der Kulturseite unserer Montagsausgabe.



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