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Poetry Slam - eingesperrt im Streichelzoo der Literaturszene?

In Hameln gewann Tobias Kunze im Jahr 2005 gleich zweimal den Poetry Slam in der Sumpfblume. Mittlerweile steht der Slammer an 100 Tagen im Jahr auf der Bühne. Und kritisiert die Poetry-Slam-Szene. Constantin Alexander schreibt, weshalb das so ist.

veröffentlicht am 07.08.2011 um 15:36 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:41 Uhr

kunze
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In Hameln gewann Tobias Kunze im Jahr 2005 gleich zweimal den Poetry Slam in der Sumpfblume. Mittlerweile steht der Slammer an 100 Tagen im Jahr auf der Bühne. Und kritisiert die Poetry-Slam-Szene. Constantin Alexander schreibt, weshalb das so ist.

Der Hannoveraner Kunze ist einer der erfolgreichsten Poetry Slammer Deutschlands. Viele Male hat er Dichterschlachten gewonnen. 2009 wurde er sogar Europameister. Fast 1000 Auftritte hat er hinter sich, an mehr als 100 Tagen im Jahr steht er auf der Bühne. Seine Kunst hat er schon nach Italien, Estland, Frankreich und in die Schweiz gebracht – und nach Hameln. Doch Tobias Kunze hadert mit der Szene – zehn Jahre nach dem Beginn seiner Slam-Karriere. „Poetry Slam ist ein Streichelzoo geworden. Die Form ist komplett im Mainstream angekommen“, sagt er. Seit Fernsehen das Potenzial des Genres entdeckt hat, geben auch Sponsoren Geld. Mehr und mehr Poetry Slammer bekommen für einen Sieg hohe Beträge. „Wenn jemand mehrere Tausend Euro für den Gewinn eines Slams bekommt, will er nicht mehr schön schreiben, sondern erfolgreich“, sagt Kunze.

 

Die nächsten Poetry Slams in Hannover:

  • Einen Team-Poetry-Slam liefern sich die Wortakrobaten am Samstag, 13. August, auf der Parkbühne. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.
  • „Wege zum Glück“ lautet das Thema, wenn sich die Wortgewandten am Samstag, 20. August, zum zweiten Happy-Slam „in summertime“ im Lister Kulturcafé Lohengrin, Sedanstraße 35, treffen. Der Eintrittspreis beträgt dort 5 Euro, Beginn ist um 20 Uhr.

Lesen Sie den kompletten Beitrag auf der Kulturseite unserer Montagsausgabe.



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