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Musikwochen Weserbergland: Annegret Siedel und Becker –Voss mit Werken von J.S. Bach

Pfingstsonntag: Nuancen der Barockgeige

Fuhlen. Strahlender Sonnenschein – und die alte St. Johannis-Kirche in Fuhlen dennoch bis auf den letzten Platz besetzt: die Musikwochen Weserbergland erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Musik ist Brot für die Seele, und Bach im festlich geschmückten Kirchenraum kann Gottesdienst sein.

veröffentlicht am 01.06.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 03:21 Uhr

Hans Christoph Becker-Foss (Cembalo) und Annegret Siedel (Barock

Autor:

Karla Langehein
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Schaffenszeitraum von 1717 bis 1725

In diesem Sinn widmeten Annegret Siedel (Barockvioline) und Hans Christoph Becker-Foss (Cembalo) das Pfingstsonntags-Konzert dem Werk des Thomaskantors. Zugleich beleuchtete die Programmauswahl mit vier Sonaten und der berühmten Chaconne aus der d-moll-Partita den Schaffenszeitraum von etwa 1717-1725.

Den drei Sonaten aus dem Sechserzyklus für Violine und obligates Cembalo war die etwas kleinere Sonate G-Dur für Violine und basso continuo vorangestellt. Eine in ihrem Charakter überwiegend sonnige Komposition, deren präludierendes Largo wie eine Vorahnung des Andantes aus dem Italienischen Konzert anmutet. Ein frisch und intelligent musizierter Programm-einstieg, der bereits die im Folgenden in erster Linie mit den Sonaten h-moll- A–Dur und E-Dur überzeugende Interpretationsstärke der Barockgeigerin ahnen ließ.

Dazu gehört neben der prinzipiell sorgfältigen Entfaltung des einzelnen Tones die werkgerechte Artikulation innerer Zusammenhänge von melodischen Phrasen ebenso wie das Gespür für Ausdrucksnuancen. Als zuverlässiger Begleiter agierte Becker-Voss am Cembalo, das mit Rücksicht auf die dahintersitzenden Hörer ohne schallreflektierenden Deckel sein ohnehin nicht besonders großes Klangvolumen leider mehr nach oben als in die Länge des Kirchenraumes entließ.



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