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Der historische Blockbuster „Kampf der Titanen“

Perfekte Effekte setzen die Antike in Szene

Kaum ist „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ aus den Kinos verschwunden, greift ein weiterer Hollywoodfilm in den Fundus der griechischen Mythologie, um den geneigten Zuschauer mit perfekten Special Effects, sorgfältiger Ausstattung, detailfreudigen Kostümen und allem, was dazugehört, zu unterhalten. Nicht zu vergessen: aufsehenerregende Schlachten zwischen Menschen und Monstern, Menschen und Göttern, Göttern und Göttern, riesigen Skorpionen und der Medusa, deren Anblick den Betrachter in Stein verwandelt. „Kampf der Titanen“ ist ein Remake des gleichnamigen Films von 1981, in dem Ray Harryhausen („Jason und die Argonauten“) mit seiner Stop-Motion-Technik die Kreaturen auf Trab brachte. Die charmant-naiven Effekte von damals werden nun in die digitale Zukunft überführt, das Wort „Unvorstellbar“ gilt nicht mehr.

veröffentlicht am 07.04.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:41 Uhr

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Autor:

Michael Ranze
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Einmal mehr erzählt Regisseur Louis Leterrier, der mit „Der unglaubliche Hulk“ seine Blockbuster-Qualitäten bewies, die Geschichte von Perseus (Sam Worthington), Sohn des Zeus (Liam Neeson im Glitzerjacket), der allerdings ein Mensch und darum nur ein sterblicher Halbgott ist. Die Handlung kommt in Gang, als sich der Rachekönig Hades (Ralph Fiennes), zugleich Herrscher der Unterwelt, daranmacht, seinen Bruder Zeus vom Götterthron zu stoßen und die Welt zu unterjochen. Das kann Perseus nicht zulassen. Begleitet von unerschrockenen Kriegern wie dem Soldaten Draco (Mads Mikkelsen) und der schönen Io (Gemma Atherton), stellt sich der antike Held Hades und den Monstern entgegen. Das Grausigste von allen: der riesengroße Kraken.

Das ist alles ganz ordentlich gemacht – auch wenn die Szenen im Olymp, in denen die Götter Rat halten, mit ihrem grellen Kitsch zuweilen lächerlich wirken. Auf der Erde hingegen spielt Leterrier seine Stärken aus, die digitalen Bilder beeindrucken als düstere, gleichwohl glaubwürdige mythologische Welt. Bedauerlich nur, dass die 3D-Effekte nicht zum Tragen kommen. Warner Brothers, das verantwortliche Studio, traf erst in der Postproduktion die Entscheidung, den Film auf 3D aufzublasen. Doch das Gefühl von Tiefe stellt sich nur selten ein. Die Figuren wirken im Raum übertrieben scharf und seltsam isoliert – so als wollten sie jeden Moment aus dem Bild herausfallen. Von der Filmmagie eines Ray Harryhausen ist hier nicht viel zu spüren.

„Kampf der Titanen“ ist täglich um 18.15 und 20.30 Uhr in 3D im Maxx-Kino Hameln zu sehen. Um 14.30, 17 und 19.30 Uhr auch in der üblichen Fassung. Am Wochenende gibt es Spätvorstellungen um 22 und 22.45 Uhr.

War gerade erst in der Hauptrolle in James Camerons „Avatar“ zu sehen: Sam Worthington. In „Kampf der Titanen“ spielt er Perseus.



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