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„Pädagogian Harmonists“ präsentieren am Sonntag ihr neues Programm

Hameln (eaw). Wer es das Treppenhaus hinauf bis in die alte Aula unterm Dach des Vikilus geschafft hat, der ringt notgedrungen um Luft. „So kommt man gleich in die richtige Probenstimmung“, scherzt Bariton Dierk Rabien, der zusammen mit seinen vier Kollegen unter der Leitung des ersten Tenors und Arrangeurs Udo Melloh-Sowa dem Premierenauftritt am Sonntag den letzten Schliff verleihen will.

veröffentlicht am 06.06.2012 um 14:23 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr

„Pädagogian Harmonists“ bei der Probe
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Hameln (eaw). Wer es das Treppenhaus hinauf bis in die alte Aula unterm Dach des Vikilus geschafft hat, der ringt notgedrungen um Luft. „So kommt man gleich in die richtige Probenstimmung“, scherzt Bariton Dierk Rabien, der zusammen mit seinen vier Kollegen unter der Leitung des ersten Tenors und Arrangeurs Udo Melloh-Sowa dem Premierenauftritt am Sonntag den letzten Schliff verleihen will.
 Seit Jahren zählen die Gruppe „Pädagogian Harmonists“ zu den beliebtesten Vokalensembles der Stadt. „Ach, das sind die mit dem Kaktus, sagen die Leute oft, aber unser Repertoire ist natürlich viel umfassender“, erklärt Udo Melloh-Sowa. Neben Klassikern wie dem Lied vom „kleinen grünen Kaktus“ ihres großen Vorbildes, den historischen „Comedian Harmonists“ (1927 - 1935), oder deren Interpretation von „Veronika, der Lenz ist da“, sind die Hamelner Sänger auch in der Welt der Operettenklänge, vor allem aber auch in der Welt der Schlager aus den 30er und 40er Jahren zu Hause.
 „Die arrangiert Udo, und was arrangiert ist, das wird auch gesungen“, stellt Dierk Rabien fest. Manchmal mischten sich auch ein paar alte Volkslieder ins Programm, doch der Schwerpunkt liege bei „pseudoklassischen Operettenouvertüren“ und der Musik der „Comedian Harmonists“. „Hans Rühmann, Zarah Leander, die alten Filmmelodien, die lieben die Leute“, weiß Rabien. Eine Musik, für die sich aber auch jüngere Semester begeistern. Die „Pädagogian Harmonists“ hätten eine „dramatische Verjüngung“ erfahren und neben den Tenören Nummer zwei und drei, Oliver Lange und Hans-Martin Haas, ist jetzt erstmals sogar eine Frau Teil des Ensembles. Vera Stapelberg ist gleichfalls Pädagogin, sie unterrichtet am Humboldt-Gymnasium in Bad Pyrmont. Ihren Lebensmittelpunkt hat die 40-jährige Mutter von drei Kindern in Hameln. „Vera hat Erfahrung in der Liedbegleitung und kennt unseren Stil gut“, so Rabien.
 Nach ihren Lieblingstiteln gefragt, braucht die neue Pianistin der „Pädagogian Harmonists“ nicht lange zu überlegen: „Natürlich das ,Liebesleid‘, dann die ,Veronika‘und vor allem ,Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen‘ aus dem ersten deutschen Musikfilm, ,Die Drei von der Tankstelle‘ von 1930, damals ein Megahit, gesungen von Willy Fritsch und Lilian Harvey.“
 „Liebe ist das ewig Neue“, heißt das vierte Programm der „Pädagogian Harmonists“, das sie am Sonntag um 20 Uhr im TAB vorstellen werden.



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