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J.J. Abrams neue Inszenierung „Star Trek – Die Zukunft hat begonnen“

Originelles Actionspektakel

Bevor die Zukunft beginnt, ein Blick zurück: 1966, vor über 40 Jahren, begann einer der größten Mythen der Popkultur. Das „Raumschiff Enterprise“, erfunden von Gene Roddenberry, trat seine Jungfernreise über die Mattscheiben dieser Welt an, ab Mai 1972 auch im altehrwürdigen ZDF. Captain Kirk, Mr. Spock und Dr. McCoy, nicht zu vergessen Montgomery Scott, der die unmissverständliche Aufforderung „Beam me up, Scotty!“ verkörpert – fast jeder kennt sie, fast jeder hat schon mal von ihnen gehört. Fünf Spin-offs schlossen sich an, 1979 flog die USS Enterprise mit „Star Trek – Der Film“ geradewegs in die Lichtspieltheater, neun weitere Spielfilme folgten. Die Fans auf aller Welt, kurz „Trekkies“ genannt, konnten nicht genug bekommen.

veröffentlicht am 07.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 04:41 Uhr

Neues Team, alte Rivalitäten: die Crew der Enterprise.

Autor:

Michael Ranze
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Nun also Spielfilm Nummer 11, und dafür hat sich Regisseur und Produzent J.J. Abrams etwas Besonderes einfallen lassen: Anstatt ein weiteres Abenteuer zu erfinden, schaltete er auf Neustart und erzählt die Vorgeschichte zur Ur-Serie „Raumschiff Enterprise“. Motto: Wie alles begann. Und so kommt es, dass wir James Tiberius Kirk (Chris Pine) als jugendlichen Rowdie kennenlernen, der sich gern mal prügelt und geklaute Autos fährt. Ganz anders Spock (Zachary Quinto), ein steifer, korrekter und sehr ehrgeiziger Halb-Vulkanier. Als Kirk eine Ausbildung in der Akademie der Sternenflotte beginnt, lernen sich die höchst unterschiedlichen Kadetten kennen – und hassen sich auf Anhieb. Doch dies ist nicht die Zeit für Streithähne. Die neue U.S.S. Enterprise, das modernste Raumschiff der Welt, braucht die beste Crew, um den fiesen Romulanern das Handwerk zu legen.

Nun haben sich leidenschaftliche Trekkies bereits beschwert, dass dieses Star-Trek-Prequel nicht mehr so bunt und verspielt sei wie die Vorgänger, nicht mehr so trashig. Wie dem auch sei: Abrams knüpft klug verwobene Fäden zu den TV-Serien und Kinofilmen und beantwortet zahlreiche Fragen zu Charakter und Motivation der Crew-Mitglieder. Das ist, nicht nur für Fans, ebenso originell wie erhellend. Ein Hauptaugenmerk der Inszenierung gilt der Action: spektakulär, rasant, überwältigend, mit perfekten Special Effects und aufregenden Bildern. Ein gelungener Neustart für den strapazierten Mythos.

„Star Trek“ läuft täglich um 15.15, 17.45 und 20.15 Uhr im Maxx-Kino, heute und morgen um 23 Uhr.



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