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Hannover. Im New York um 1900 ging es den Zeitungen noch richtig gut, als hier drei schwerreiche Verleger mit allen Mitteln um die Gunst des Publikums kämpften. Die Metropole mit ihren über drei Millionen Einwohnern avancierte zum Labor des Zeitungsmachens. 

veröffentlicht am 29.03.2012 um 17:26 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:41 Uhr

Little Sneeze
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Hannover. Im New York um 1900 ging es den Zeitungen noch richtig gut, als hier drei schwerreiche Verleger mit allen Mitteln um die Gunst des Publikums kämpften. Die Metropole mit ihren über drei Millionen Einwohnern avancierte zum Labor des Zeitungsmachens.

Für die sündhaft teuren Sonntagsblätter erfanden die besten Zeichner des Landes ihre komischen oder auch besinnlichen Geschichten. So erhielt das Bild eine eigene Literatur.  Den meisten Deutschen war „Max und Moritz“ schon zur Hauslektüre geworden, bevor der Comic-Klassiker Wilhelm Busch durch „Katzenjammer Kid“ des Amerikaners Kerr einen Nachfolger bekam. Ihm folgten berühmte Autoren wie Winsor McCay (1869 bis 1934), Schöpfer der Traumerlebnisse des „Little Nemo im Slummerland“. Am Ende jeder Geschichte wacht Nemo in seinem Bett auf und spielt mit dem König Morpheus und Traumgestalten Schabernack: bis heute noch einer der schönsten Comics.  Der 1869 geborene Winsor McCay hat wie kaum ein anderer die „Neunte Kunst“ in der Vielfalt ihrer Möglichkeit durchmessen. Er gehört zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts, der das noch junge Medium Comic maßgeblich geprägt hat.  Das Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst – zeigt die Werke Winsor McCays bis 3. Juni, dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr.

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