weather-image
26°

Neue Stillleben von Mirko Schallenberg in der Galerie Artforum

Von Klaus Zimmer

Hannover. Wenn diese sich einst so abgeschlossen darbietende Welt der Blumen, Früchte und Bankette, der Bücher und Jagdtrophäen geeignet ist, als ein möglicher Spiegel entscheidende Strukturen der Gesellschaft zu reflektieren – ist für die Gegenwart zu untersuchen, inwieweit das moderne Stillleben in dieser Tradition steht und in welchem Maße sich verändernde Funktionen erkennen lassen.

veröffentlicht am 23.10.2009 um 14:42 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 17:41 Uhr

schallenberg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Von Chardin, Manet, Picasso bis zu Warhols „Suppendosen“ führt ein Weg in unsere Zeit. Die wesentlichen Schritte zur „Autonomie“ des Stilllebens hatte zwar schon Jean-Baptiste Siméon Cardin (1699 bis 1779) unternommen, bis es zur gegenwärtigen kompromisslosesten Vereinfachung und Reduzierung auf denkbar unpersönlichste Umrisslinien kam – um dann wieder einem Ausnahme-Künstler zu begegnen, der sich einen Deubel um das alles schert und so malt, wie er will: den 1967 in Northeim geborenen Mirko Schallenberg, dessen Stillleben in der Galerie Artforum zu sehen sind.

 

Zu sehen bis 31. Oktober, Galerie Artforum, Ballhofstraße 8, Dienstag bis Freitag von 11 bis 14 und 15 bis 19 Uhr, Samstag von 11 bis 15 Uhr.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare