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„Der Skulptur auf der Spur“: Oskar Rassaus Schläger-Denkmal steht seit 1875 am Münsterkirchhof

Nach dem Gottesdienst feierlich enthüllt

Im vergangenen Winter, als es besonders kalt war, trug Senior Schläger zwischenzeitlich eine Strickmütze. Der große Grüne suchte Schutz unter der wärmenden Kopfbedeckung. Die hatte ihm offenbar ein mitfühlender Passant aufgesetzt. In diesem Winter ist er Regen und Sturm, Hagel und Schnee ungeschützt ausgesetzt. Zu stören scheint ihn das nicht: Unbeirrt blickt er erhobenen Hauptes gen Münsterkirche. Kein Wunder, setzte sich der Pfarrer und Publizist doch zeit seines Lebens für den Wiederaufbau des Münsters ein. Franz Georg Ferdinand Schläger, 1781 in Quickborn geboren und 1869 in Hameln verstorben, war nicht nur 47 Jahre lang Senior, also Hauptpastor, in der Rattenfängerstadt. Unermüdlich förderte er soziale, wirtschaftliche und gesundheitliche Ziele. Er war Volkserzieher, gründete die „Hamelnschen Anzeigen zum Besten der Armen“. Darüber hinaus verfasste er Artikel für pädagogische Zeitschriften, setzte sich für die Pflanzung von Obstbäumen und die zweckmäßige Ernährung nach den Freiheitskriegen ein. Er kümmerte sich um Blinde und Kranke, um Arme, Dienstboten und Strafgefangene.

veröffentlicht am 26.01.2012 um 16:35 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:41 Uhr

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