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Thematisiert: „Die Suche nach Gott und die Hexe von En Dor“

Musik und Wort: Antwort aus dem Dunkel erhellt nichts

Hameln. „Wer sich auf dunkle Mächte einlässt, der wird sein eigenes Leben nur noch weiter verdunkeln“, zitierte Jutta Hennies aus Philipp Elhaus´ „Das Schweigen Gottes aushalten“, und Pastorin Friederike Grote stellte den sehr zahlreich zu „Musik und Wort“ im Münster erschienenen Besuchern mit der „Hexe von En Dor“ die einzige Bibelstelle in der Okkultes thematisiert wird vor.

veröffentlicht am 31.07.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 23:41 Uhr

Geheimnisvolle Flötentöne voller fernöstlichem Charme: Seiko Kak

Autor:

Ernst August Wolf
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Saul, dessen verzweifelte Anrufung Gottes unerhört bleibt, scheitert nicht zuletzt an seiner verhängnisvollen Zuwendung zu okkulten Mächten. Aber „die Antwort aus dem Dunkel erhellt nichts.“ Friederike Grote: „Man muss das Schweigen Gottes auch da aushalten, wo es schmerzt.“

Anrührender Text über das Sterben

Auch Isabel Allendes anrührender Text über das Sterben ihrer Tochter Paula ließ deutlich werden, dass die Hoffnung darauf, dass magische Kräfte Unvermeidliches abwenden, fehlleitet. Am Ende dämmert der Mutter die Einsicht, dass für Paula und sie kein anderer Weg als Tod und Abschied bleibt.

Einen Kontrapunkt setzte Jutta Hennies wahre Geschichte „Ein Engel im Keller und Jesus am Bett“, in der sich - völlig unerwartet - zwei Menschen in einer Alltagssituation im gemeinsamen Glauben begegnen. Zwei, die, jeder für sich, ihren Weg zu Gott gefunden haben.

Den musikalischen Teil der Lesung leiteten Seiko Kakafuda und Birgit Desch mit einem „Es war einmal ...“-Potpourri beliebter Märchenlieder ein. Höhepunkt jedoch war sicherlich Georg Friedrich Händels „Sonate F-Dur op. 1 Nr. 11 für Altblockflöte und basso continuo“.

Virtuoses Flötenspiel

Kakafudas virtuoses Flötenspiel, wenngleich gelegentlich vom eine Spur zu lauten Tasteninstrument zugedeckt, begeisterte das Publikum auch mit den geheimnisvollen, an fernöstliche Weisheiten erinnernden Klängen von Michio Miyagis Komposition „Hari no Umi“.

Am Ende stand für alle die Gewissheit der Allgegenwart Gottes, auch wenn der mitunter „auf allen Kanälen schweigt“.



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