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Sprengel Museum Hannover plant drei große Ausstellungen

Mit Rückenwind ins neue Jahr

HANNOVER. Mit dem Rückenwind der Auszeichnung „Museum des Jahres 2017“ blickt das Sprengel Museum Hannover in das kommende Jahr. Mit drei großen Ausstellungen will das Haus am Maschsee Akzente im Bereich der Fotografie, der Moderne und der zeitgenössischen Malerei setzen.

veröffentlicht am 18.12.2017 um 14:14 Uhr

Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museum in Hannover, posiert neben dem Ausstellungsstück „Gwendolyn“ der Ausstellung „Niki de Saint Phalle – The Big Shots“. Foto: Archiv/dpa

Autor:

Christina Sticht

Zum Auftakt zeigt das Haus vom 27. Januar an Werke der holländischen Fotografin Rineke Dijkstra. Die 1959 geborene Niederländerin erhält den Internationalen Spectrum-Preis für Fotografie der Stiftung Niedersachsen. Für die mit dem Preis verbundenen Schau entwickelte Dijkstra eine neue Präsentationsform, bei der eigene Arbeiten in Dialog mit Werken aus der Sammlung des Sprengel Museums treten sollen, teilte Museumsdirektor Reinhard Spieler mit.

Mitte des Jahres widmet sich das Ausstellungshaus dem Künstlerpaar Ella Bergmann-Michel (1895-1971) und Robert Michel (1897-1983). Die beiden zählen nach Museumsangaben zu Unrecht zu den weniger bekannten Künstlern der avantgardistischen Moderne. Die neuen Medien ihrer Zeit – Typografie, Leuchtreklame, Fotografie und Film – prägten ihr Werk. Das Paar aus dem Taunus stand mit vielen berühmten Künstlern seiner Zeit im Austausch, etwa mit Kurt Schwitters.

In Kooperation mit der Albertina in Wien zeigt das Sprengel Museum im Herbst eine Retrospektive der österreichischen Malerin und Grafikerin Florentina Pakosta. Bekannt wurde die feministisch engagierte Künstlerin mit großformatigen Werken wie geometrischen Bildern in starken Farben und Arbeiten auf Papier, darunter plastisch dargestellte Köpfe und Hände in Grautönen. Anlass für die Schau ist Pakostas 85. Geburtstag.

Das Kunstwerk Twister am Sprengel Museum. Foto: dpa


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