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Das Ensemble fonte di musica konzertiert im Kunstkreisstudio

Mit Freundeskreis-Charakter

Hameln. „Schön, dass Sie gekommen sind und wir nicht in der Überzahl sind“, begrüßte der Leiter des Kammerorchesters fonte di musica, Wolfgang Kohlhaußen, die knapp 40 treuen Mitglieder der Fangemeinde des Orchesters. Seit 1975 gastieren Kohlhaußen und seine acht Musiker an der Weser. „Diesmal sind wir vorm Lärm draußen in den hintersten Raum des Kunstkreisstudios geflohen“, so Kohlhaußen. Ein Glücksgriff, denn im Gegensatz zum hallreichen Hauptraum dämpfen hier die niedrig hängende Decke und ein Teppichboden den Klang. So entsteht ein ganz unmittelbares Musikerlebnis, dessen Brisanz durch die fast zum Anfassen nahen Musiker noch gesteigert wird. Überhaupt ist Kohlhaußens Konzertnachmittag eine Veranstaltung mit Freundeskreis-Charakter und Werkstattatmosphäre, bei der die Künstler in der Pause nicht in unzugängliche Backstage-Bereiche entschwinden, sondern zu einem Plausch bereit sind.

veröffentlicht am 07.09.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 21:41 Uhr

Unmittelbares Musikerlebnis im Kunstkreis. Foto: eaw

Autor:

Ernst August Wolf
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„Wir kommen nach wie vor sehr gerne nach Hameln“, stellt Kohlhaußen klar. Das Konzert im Kunstkreisstudio ist Auftakt einer Trilogie, die am 13. Dezember mit dem großen Weihnachtskonzert im Münster endet. Kohlhaußen: „Liebend gerne würden wir im Alten Hallenbad spielen, doch ein Termin steht noch nicht fest.“

Mit Johann Stamitz’ „Sinfonie G-Dur“ und Mozarts „Divertimento F-Dur“ setzte fonte di musica die Eckpunkte eines durch klassische Wohlklänge gekennzeichneten Konzertes. Soloviolinist Kohlhaußen und Cellist Sigurd Müller zeigten in Mendelssohns „Violinkonzert d-Moll“ und Edvard Griegs „Elegischen Melodien“ ihre solistischen Fertigkeiten.

Bleibt zu hoffen, dass die Sponsoren der Veranstaltung, die Sparkasse Weserbergland und die Stadtwerke, auch weiterhin die fonte di musica so publikumsnah sprudeln lassen.



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