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„Final Destination 5“ wirkt zum Teil so überzogen wie „Scary Movie“

Mit Blut aus Schokoladensoße

Sind Filme erfolgreich, gibt es häufig Nachfolge-Werke. Irgendwann jedoch verlieren selbst Fans der ersten Stunde das Interesse an den immer wieder selben Mustern. Dem fünften Teil der „Final-Destination“-Reihe könnte so etwas drohen. Denn er nähert sich – wohl unbeabsichtigt – der Grenze zwischen Horrorfilm und Satire. Zwar lässt Regisseur Steven Quale die Protagonisten getreu der ersten vier Parts wie am Fließband und so bestialisch wie möglich sterben. Doch nehmen die Unfälle immer bizarrere Formen an.

veröffentlicht am 26.08.2011 um 13:46 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 10:21 Uhr

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Autor:

Marco Krefting
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Auf wie viele Arten kann man im Massagestudio ums Leben kommen? Wie sollte das Turntraining mit dem Tod enden? Je absurder der Zuschauer sich die Abläufe ausmalt, je kurioser der Film die Fährten legt – Autor Eric Heisserer („A Nightmare on Elm Street“) hat sich fast immer eine neue Version einfallen lassen. Jedoch teilweise so überzogen wie in einer Persiflage à la „Scary Movie“.

Zudem versucht der Film, mit Pseudomoral und der Chance auf ein Überleben zu punkten. Nach „Final-Destination“-Manier beginnt er mit einer Vision, in der die Reihenfolge der Tode vorbestimmt wird. Diesmal stürzt eine Hängebrücke ein. Wieder kann eine Hauptfigur ein paar Freunde und Kollegen retten. Wieder ändert das nichts.

Doch diesmal stehen die Todgeweihten vor einem Dilemma: Das Sterben eines anderen kann ihr Schicksal abwenden. Ob das den Ablauf verändern kann?

Den ersten Teil der „Final-Destination“-Reihe sahen mehr als 1,34 Millionen Zuschauer in Deutschland. Um die 600 000 waren es nur noch bei den beiden Nachfolgern. Neben Regisseur Quale, der mit James Cameron an „Avatar“ gearbeitet hat, bringt Kameramann Brian Pearson Erfahrung mit der dritten Dimension mit. Die Szenen wirken sehr imposant, der Effekt verstärkt. Doch birgt die moderne Technik ihre Tücken. Um Kunstblut immer noch so realistisch wie möglich aussehen zu lassen, musste das Team neue Mischungen ausprobieren. Das Rezept enthält nun Schokoladensoße und Wodka.

„Final Destination 5“ läuft im Maxx-Kino Hameln täglich um 20.15 Uhr, heute auch um 22.45 Uhr.

„Ich sehe was, was du nicht siehst“: Molly (Emma Bell) bereitet das zusehends Angst.

Foto: Warner Bros.



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