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Mirek liebt Stradivarek und das Publikum liebt die Popolskis

Von Julia Marre

Hameln. Eigentlich ist alles anders. Das zumindest behauptet die neunköpfige Familie Popolski. Bedenkt man, dass das enthusiastische Publikum nach anderthalb heißen Crossover-Polka-Stunden am Freitag in der Sumpfblume „Zugabinski“ ruft, muss tatsächlich etwas anders sein. Was es ist? Vielleicht das augenscheinliche „Vitamin W“, das in Strömen fließt und Wodka meint. Immerhin spendieren die Musiker gleich zu Beginn vielen Zuschauern einen Schluck der Spirituose, bevor die Hauptdarsteller der Musikkomödie alle weiteren 20 Minuten auf der Bühne anstoßen. Doch die Show aufs Trinken zu reduzieren, wäre ein hochprozentiger Fehler.

veröffentlicht am 18.10.2009 um 16:19 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 18:21 Uhr

Popolski
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Von Julia Marre

Hameln. Eigentlich ist alles anders. Das zumindest behauptet die neunköpfige Familie Popolski. Bedenkt man, dass das enthusiastische Publikum nach anderthalb heißen Crossover-Polka-Stunden am Freitag in der Sumpfblume „Zugabinski“ ruft, muss tatsächlich etwas anders sein. Was es ist? Vielleicht das augenscheinliche „Vitamin W“, das in Strömen fließt und Wodka meint. Immerhin spendieren die Musiker gleich zu Beginn vielen Zuschauern einen Schluck der Spirituose, bevor die Hauptdarsteller der Musikkomödie alle weiteren 20 Minuten auf der Bühne anstoßen. Doch die Show aufs Trinken zu reduzieren, wäre ein hochprozentiger Fehler.

Um wen es geht? Die Popolskis, eine pseudo-polnische Familie, die aussieht, als hätte sie sich durch einen vierstöckigen Humana-Altkleiderpalast geshoppt, und angibt, die Hits der westlichen Pop- und Rockmusik stammten aus ihrer Feder und seien gestohlen worden. Selbstverständlich sind sie bereit, die teils folkloristischen Originalversionen zu spielen. Und das bietet am laufenden Band musikalische Knallbonbons.



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