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„Distanz von Nirgendwo“: David Salle in der Kestnergesellschaft Hannover

Malerei am Ende der großen Erzählungen?

Hannover. Der Maler David Salle (geboren 1952), heute einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler Amerikas, konfrontiert in der Kestnergesellschaft den Betrachter mit parzellierten Tableaus abstrakter oder ornamentaler Flächen, die mit Figuren ergänzt, sich zu einer noch komplexeren Gegenständlichkeit verdichten. Seine Malweise ist weder oberflächenraffiniert noch elegant, ihre Sprache ist stumpf und kinoplakativ. Bildmontagen, kombiniert mit kunstgeschichtlichen Zitaten und Anspielungen auf Werbebilder oder triviale Cartoons, sind keine exklusiven Motivangebote, sondern für jeden benennbar. Sie beschreiben nichts anderes als eine kombinatorische Möglichkeit von Welterfahrung oder die Begierde des Künstlers nach mehr.

veröffentlicht am 07.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 04:41 Uhr

David Salle: „Sailor“, 2007, Öl auf Leinwand mit Hol

Autor:

Klaus Zimmer


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