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Das Kindertheater „Arthur und Merlin“

Lustiger Rittersport

Hameln. Aus dem silbernen Nudelsieb wabert Nebel. Zauberer Merlin murmelt magische Formeln und scheppert aufs Becken. „Arthur und Merlin“ heißt das zauberhafte Schauspiel für Kinder ab fünf Jahren, das das Hildesheimer Theater Fata Morgana am Sonntag und Montag auf Hamelns Bühne gezeigt hat. Eine zauberhafte Reise in eine Zeit, in der noch kein Toilettenpapier erfunden ist und Ritter mit dem Schwert kämpfen.

veröffentlicht am 12.11.2012 um 15:43 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:21 Uhr

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Autor:

Julia Marre
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Wie ein wissenschaftliches Labor sieht die Bühne (Gesine Lenz) aus: Lauter seltsame Teleskopständer tragen Töpfe und Trommeln, Kleider und Instrumente. Dazwischen agieren die beiden Schauspieler. Der junge Arthur (Hartmut Fiegen) arbeitet als Knappe für seinen schusseligen Bruder Kay. Dabei trifft er zufällig auf den Zauberer Merlin und lässt sich von ihm ausbilden – bis er die Kraft hat, das sagenumwobene Schwert, das ihn zum König macht, aus einem Stein zu ziehen.

Kindgerecht aufbereitet ist die Legende, in der Karl-Heinz Ahlers brillant im Minutentakt die Rollen wechselt: Er ist Merlin, Kay, ein Hecht, eine Lachmöwe und der Erzähler zugleich. Hartmut Fiegen begeistert mit pantomimischer Finesse als Wirbelwind Arthur. Thomas Esser hat sich für seine Inszenierung am Disney-Film „Die Hexe und der Zauberer“ orientiert – und viele brüllkomische Szenen in die Geschichte eingebaut. Dass „Arthur und Merlin“ im vergangenen Jahr beim Hamburger Kindertheaterpreis den zweiten Platz belegt haben, ist ein verdienter Ritterschlag.



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