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Was die Bibliotheksgesellschaft für die kommenden Monate plant

Literarisches von Kafka bis Knigge

Hameln (are). Wer fürs neue Jahr den Vorsatz gefasst hat, mehr zu lesen, der ist bei der Bibliotheksgesellschaft Hameln an der richtigen Adresse. Auch wer sich vorgenommen hat, öfter und besser zuzuhören, kann sich hier üben: in einer der zahlreichen Matineen, die für das erste Halbjahr geplant sind.

veröffentlicht am 06.01.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:41 Uhr

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Los geht es am Sonntag, 31. Januar, mit dem Erich-Kästner-Programm „Wer nie sein Herz im Spiegel sah“. Jörg Schade, unter anderem Gründer und Leiter der Pyrmonter Theater Companie, stellt anhand einer bunten Collage aus Liedern, Szenen und Gedichten den bedeutenden Literaten vor.

Unter dem Titel „Manier und Malheur“ steht am 28. Februar gutes und schlechtes Benehmen im Wandel der Zeit im Mittelpunkt. Dr. Olaf Thomsen, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Berliner Hegel-Institut und als Journalist tätig ist, gilt als passionierter Sammler von Benimm-Büchern – und weiß von Waschgewohnheiten der Römer bis hin zur Entstehung des heutigen Essbestecks einiges zu berichten.

Ihre Einführung in die russische Literatur setzt Nadzeya Günther am 14. März fort, indem sie sich Nikolaj Gogol, dem menschlichen und literarischen Mysterium, widmet. Gogol, der zu den meisterforschten russischen Schriftstellern zählt, hinterließ etliche Rätsel um sein Werk und seine Person.

Um Franz Kafka geht es dann am 16. Mai: Dr. Edgar Herrenbrück, einstiger Fachleiter für Deutsch am Studienseminar Hameln und Lehrer am Albert-Einstein-Gymnasium, betrachtet Biografie und Werk des zu Lebzeiten wenig geachteten Schriftstellers. Ob es eine Botschaft in seinen Texten gab und inwiefern er als „ewiger Sohn“ zu bezeichnen ist, soll beantwortet werden.

Die Schilderung von Theodor Lessings Hamelner Jahren sind viel zu wenig bekannt, doch das möchte Jürgen C. Kruse, der zweite Vorsitzende der Bibliotheksgesellschaft, am 13. Juni ändern. Er befasst sich mit Biografien heimischer Persönlichkeiten, zu denen auch Lessing zählt: Immerhin besuchte er von 1890 bis 92 das Städtische Gymnasium in Hameln, das heutige Schiller-Gymnasium, an dem er auch sein Abitur absolvierte.

Die Matineen beginnen jeweils um 11.15 Uhr in der Pfortmühle. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bg-hameln.de

Um Theodor Lessings Hamelner Jahre geht es am 13. Juni bei der Bibliotheksgesellschaft.



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