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Hamelns Kunstkreis zeigt Bilder-Vielfalt seiner Mitglieder unter dem Titel „mein schönstes bild“

Lieblingsbilder öffentlich zur Schau gestellt

Hameln. Wer zählt die Bilder, nennt die Namen dieser Ausstellung, in der sich Hamelns Kunstkreis und seine Mitglieder mit ihren Bildern präsentieren. Mit Kunst, wie sie jahrzehntelang in den berühmten Oesterlen-Räumen gehängt und erworben wurde. Und jetzt als Lieblingsbilder aus dem privaten Raum wieder öffentlich präsent sind. Höchst unterschiedliche Arbeiten aus rund sechs Jahrzehnten – ein ebenso buntes wie reizvolles Sammelsurium und beeindruckende Sammlung. Sammlung wörtlich. Bilder und Skulpturen, die von ihren Besitzern spontan erworben wurden – manchmal auch erst nach längerer Überlegung. Und jetzt wieder die Räume füllen.

veröffentlicht am 16.09.2012 um 15:08 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:41 Uhr

Autor:

Richard Peter
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Bilder vor allem auch von Hamelner Künstlern wie Hans Düne, davon eines mit dem Titel „Letztes Haus auf Amrum“, Reinhard Langes „Ballon Florida“ – und schön, dass der große Künstler, der auch mit einem weiteren Werk „Sessel“ vertreten ist, bei der Eröffnung von „mein schönstes bild“ am Samstagnachmittag selbst anwesend war.

Dann eine großformatige, kraftvolle Kalligrafie von Josef Apportin und ein besonderes Werk, so gar nicht typisch für Wernhera Sertürner: „Archäologisches Phänomen“.

So erstaunlich die Auswahl der Exponate – so erstaunlich die Lücken. Kein einziges Bild von Irene Apportin-Kropp etwa, kein Horst Janssen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Und zu vermuten, dass viele Kunstkreis-Mitglieder Lücken an den eigenen Wänden vermeiden wollten und so viele Werke den privaten Raum erst gar nicht verlassen haben.

So ist die Auswahl bei aller Vielfalt auch bewusst zufällig. Und nicht alle Bilder – vor allem einige, die zeitlich weit zurück reichen – sind ursprünglich Ausstellungsbilder des Kunstkreises.

Neben bekannten örtlichen Größen auch prominente Namen in der Sammlung: Vasarely mit „Zebras“, ein Tapies „ohne Titel“, Joan Mirós „Plakat Galerie Gatsy“ oder Lüpertz „Mickey Maus“ im Verbindungsgang.

Eine interessante Ausstellung, so sinnlich wie sinnvoll. Die Einführung, die Dr. Victor Svec halten wollte, hat kurzfristig Richard Peter übernommen, da der langjährige Kunstkreis-Vorsitzende Svec durch einen Hexenschuss buchstäblich lahmgelegt wurde. Statt Details zur Ausstellung – in der die Besitzer der Exponate konsequent ausgespart blieben – Ausnahme die Stadtwerke, deren Bilder, darunter Jere Allens „Rattenfänger“ zugeordnet wurden – eher Allgemeines von Bildern, die ausgestellt werden, zu denen, die im häuslichen Umfeld für Beziehungen sorgen. So schade es auch ist, dass die Exponate nicht personalisiert werden, so verständlich der Wunsch nach Anonymität. Und für Manche auch Anlass zu rätseln, welches Bild wem zuzuordnen oder zuzutrauen wäre oder eben partout nicht mit dem eigentlichen Besitzer in Verbindung gebracht wird.

In Verbindung gebracht aber bei der Eröffnung: das fast schon traditionelle, jährliche Grillfest, bei dem sich der Vorstand, wenn auch diesmal nicht selbst am Grill stehend, um eine pausenlose Verteilung kümmerte.

Die Ausstellung „mein schönstes bild“ des Hamelner Kunstkreises im Rolf-Flemes-Haus ist bis 28. Oktober jeweils Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 13 Uhr und Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr geöffnet.



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