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Leider alles andere als eine anarchische Beziehungskomödie

Von Michael Ranze

Knatsch im Beziehungsgebälk: Jason (Jason Bateman) und Cynthia (Kristen Bell) haben nach acht Ehejahren das Gefühl, dass es nicht mehr funktioniert. Darum kündigen sie ihren Freunden ihre Scheidung an. Aber vielleicht lässt sich das Unheil ja abwenden – mit einem Urlaub auf einer Pazifikinsel, Paartherapie inbegriffen. Der Traumurlaub, der für zwei unerschwinglich ist, bietet für einen flotten Achter Rabatt. So müssen Jasons und Cynthias Freunde mit. Drei Paare, denen es gut geht, die trotzdem unter der Fuchtel von Monsieur Marcel (Jean Reno), einem Martial-Arts-Guru, esoterischen Unsinn über sich ergehen lassen. Und bald liegen auch sie sich in den Haaren.

veröffentlicht am 05.11.2009 um 16:21 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 16:21 Uhr

inclusive
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Das hätten die Zutaten für eine anarchische Beziehungskomödie sein können. Doch „All Inclusive“, geschrieben von Jon Favreau und Vince Vaughn, inszeniert von Regiedebütant Peter Billingsley, ist weder lustig noch erhellend. Einige Szenen sind alberner Slapstick, die Yoga-Übungen unter Anleitung eines gewissen Salvadore (Carlos Ponce) sind dämlich und obszön. Darüber hinaus fungieren die Charaktere nur als Platzhalter für die Beziehungsprobleme, die sie illustrieren sollen. Wirklich kennenlernen tun wir sie nicht.

 

- „All Inclusive“ läuft derzeit täglich um 15, 20.15 Uhr, außer Sonntag täglich um 17.30 Uhr sowie heute und morgen um 22.45 Uhr im Hamelner Maxx-Kino.

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