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Schwitters-Preis an Elaine Sturtevant

Lange Jahre gegen viele Widerstände entwickelt

Hannover. Die US-amerikanische Konzeptkünstlerin Elaine Sturtevant hat gestern den mit 25 000 Euro dotierten Kurt-Schwitters-Preis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung erhalten. Die 1930 geborene Künstlerin, die heute in Paris lebt, habe ihr Werk über lange Jahre gegen viele Widerstände entwickelt, urteilte die Jury. Zugleich eröffnete Sturtevant im Sprengel Museum in Hannover ihre Ausstellung „The House of Horrors“ aus dem Jahr 2010.

veröffentlicht am 22.09.2013 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:21 Uhr

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Elaine Sturtevant wurde in den 1960er Jahren durch Werke der „Appropriation Art“ bekannt, bei der Werke anderer Künstler kopiert und auf künstlerisch neue Weise „angeeignet“ werden. Sturtevant habe Werke von Künstlern der Pop-Art wie Andy Warhol oder Roy Lichtenstein „wiederholt“, erläuterte die Preisjury. Später habe sie mit Videos und Filmen, Installationen und theatralischen Inszenierungen gearbeitet. Vor zwei Jahren erhielt sie bei der Biennale in Venedig den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk.

Die Ausstellung „The House of Horrors“ ist nach Museumsangaben eine raumgreifende Installation, bei der die Besucher wie in einer Geisterbahn über mehrere Stationen geführt werden. Diese sind von der zeitgenössischen Kunst sowie von Figuren und Klischees der US-amerikanischen Kultur und Gegenkultur inspiriert. So begegnen die Besucher auch „Frankensteins Monster“.

Der Kurt-Schwitters-Preis wird an Künstler verliehen, die sich auf neue Gebiete vorwagen oder künstlerische Gattungen miteinander verbinden. Er erinnert an den aus Hannover stammenden Maler und Dichter Kurt Schwitters, einen bekannten Vertreter des Dadaismus. Die Sparkassenstiftung verleiht den Preis alle zwei Jahre, insgesamt zum neunten Mal.



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