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42. Auflage des Karfreitagskonzertes in der Martin-Luther-Kirche / Requiem von Haydns Bruder

Laien und Profis in perfekter Harmonie

Hameln. „Ich wusste gar nicht, dass Haydn einen Bruder hatte“, so eine erstaunte Besucherin des Passionskonzertes der Kantorei der Martin-Luther-Kirche. Joseph Haydns jüngerer Bruder Johann Michael (1737-1806) steht auch im 200. Todesjahr des großen Bruders zumeist in dessen Schatten.

veröffentlicht am 13.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 07:41 Uhr

von li.: Katharina Hoffmann, Frauke Rottler-Viain und Georg Döri

Autor:

Ernst August Wolf
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Vor mehr als 25 Jahren gegründet

Grund genug für das von Gesa Rottler vor mehr als 25 Jahren gegründete Hamelner Joseph-Haydn-Ensemble beim diesjährigen Karfreitagskonzert mit dem „Requiem in c“ an den seinerzeit in Salzburg als Konzertmeister der Hofkapelle des Fürstbischofs Sigismund Graf von Schrattenbach tätigen Johann Michael Haydn zu erinnern. Ein Werk, das nicht nur beim Begräbnis seines Dienstherrn, sondern auch bei der Beisetzung des großen Bruders erklang.

Mit dessen „Duo D-Dur für Violine und Violoncello“ begeisterte die erste Geigerin des Orchesters der Landeshauptstadt Kiel, Katharina Hoffmann, zusammen mit der ebenfalls dort musizierenden Rottler-Schwester Frauke, das Publikum in der voll besetzten Martin-Luther-Kirche.

Seit 42 Jahren findet das Hamelner Traditionskonzert bereits in ununterbrochener Folge statt. Neben dem Violin-Duo, das in den „Weinzierler Trios Nr. 2 und 5“ durch Georg Döring zum Trio erweitert wurde, beklatschte das Publikum auch die hervorragende Leistung der vier Gesangssolisten: Barbara Rotering (Sopran), Hannah Weiß (Alt), Bartolo Musil (Bass) und vor allem der erst 19 Jahre alte Abiturient Georg Drake (Tenor). Drake, ein „Gewächs des hannoverschen Knabenchor“, so Gesa Rottler, erwies sich als überaus viel versprechendes junges Gesangstalent.

Mit perfektem Zusammenspiel

Seit dem Herbst hat sich auch die rund 30-köpfige Kantorei auf das Konzert vorbereitet. Unter der Leitung von Gesa Rottler gelang ein perfektes Zusammenspiel der Gesangs- und Instrumental-Profis mit den Laien der Kantorei, eine Harmonie, die am Ende vom begeisterten Publikum mit sehr lange anhaltendem Applaus honoriert wurde.



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