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Hameln. „Ich bin völlig unspektakulär.“ Hätte diese Inszenierung eine Stimme und die nötige Selbstreflexion, so hätte sie ihrem Publikum diesen Satz gestanden. Denn genau das – völlig unspektakulär – ist, was das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel dem Hamelner Theaterpublikum am Montagabend zumutet. „Schwarze Jungfrauen“ von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel steht auf dem Spielplan. Ein Stück, das 100 Interviews mit in Deutschland geborenen Musliminnen zu fünf wuchtigen Monologen verdichtet. Natürlich sind die überspitzt dargestellt, dramaturgisch frisiert und bühnentauglich gekürzt. Und sie haben eine große Stärke: Sie sind authentisch. Wie sie aber diese Authentizität mit theatralen Mitteln einschläfert, das weiß diese Inszenierung von Christian Scholze.

veröffentlicht am 24.01.2012 um 15:32 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

Julia Marre


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