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Das Alte Schauspiel Stuttgart verwurstet Kurt Tucholskys „Schloss Gripsholm“ zur Biografie-Collage

Köstlicher Roman – unappetitlich arrangiert

Hameln. Es ist weniger ein einladendes Feriendomizil, als vielmehr ein karger Raum: mit gelbem Gestänge eingezäunt, vom großen Bett dominiert, mit einer mickrigen Schallplattensammlung dekoriert. Das Bühnenbild von Konrad Kulke am Donnerstagabend im Theater Hameln verrät bereits, dass Regisseur Volkmar Kamm das gleichnamige Schauspiel nach Tucholskys Roman „Schloss Gripsholm“ gehörig durch den Fleischwolf gedreht hat. Aus dem sonnigen Stück Literatur beschert er eine verregnete Inszenierung, die in der Mittelmäßigkeit absäuft.

veröffentlicht am 24.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 06:21 Uhr

Die Prinzessin und ihr Prinzgemahl: Lydia (Birthe Gerken) verrei

Autor:

Julia Marre


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